Spielberichte

„Ich habe der Mannschaft nichts vorzuwerfen“: Mario Nikic nach dem 1:3 des SC Dürnkrut

FC Wilfersdorf
SC Dürnkrut

Ein intensiver Abend mit klaren Worten: Nach dem Auswärtsspiel des SC Dürnkrut beim FC Wilfersdorf in der 2. Klasse Weinviertel bewertet Trainer Mario Nikic die 90 Minuten als ausgeglichen und hart umkämpft. „Ich sah ein sehr ausgeglichenes Spiel“, sagt der Coach. Er beschreibt verschlafene Anfangsminuten, danach Kontrolle bis zur Pause und eine offene 2. Halbzeit. In der Schlussphase sorgten aus seiner Sicht zwei Entscheidungen für großen Ärger – verbunden mit den Treffern zum 1:2 und 1:3. Gleichzeitig betont er, der Mannschaft nichts vorzuwerfen zu haben, und blickt zuversichtlich nach vorn. Während Wilfersdorf weit oben steht, rangiert Dürnkrut aktuell auf Rang 13; der Fokus des Trainers liegt bereits auf Duellen auf Augenhöhe.

Ball mit Fußballschuhen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Phasen des Spiels: verschlafen, stark, offen

„Die ersten 20 Minuten haben wir verschlafen – klarer Vorteil für Wilfersdorf.“ Danach drehte seine Elf auf: „Ab der 20. Minute bis zur Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft.“ Für die 2. Halbzeit fasst Nikic zusammen: „Es war komplett offen – es hätte genauso gut für uns ausgehen können.“ Auch das Chancenbild blieb aus seiner Sicht pari: „Es war ziemlich ausgeglichen.“ Zur Intensität sagte der Trainer: „Es war körperlich hart geführt, auch wegen der Wetterbedingungen.“ Wilfersdorf traf in der 1. Minute durch Tim Braunstingl. Dürnkrut konnte nach 30 Minuten durch Mehmet Özcan zum 1:1 Halbzeitstand ausgleichen. 

Frust über späte Entscheidungen

Trainer Nikic äußert sich klar: „Die größte Fehlentscheidung – eigentlich waren es zwei – passierte in der 84. Minute, als unser Spieler den Ball klärt. Der Gegner ist einen Meter entfernt, es gibt keinen Kontakt, trotzdem wird Freistoß gepfiffen – direkt daraus fällt das 1:2 (Torschütze: Martin Fuxa). Und in der 89. Minute hält unser Tormann den Ball fest, er wird ihm aus der Hand gespielt. Der Schiedsrichter steht an der Mittellinie, lässt weiterspielen, und sie machen das 1:3 (Torschütze: Stefan Swoboda). Das 1:2 und das 1:3 darf so nicht passieren.“

Klarer Kurs und Zuversicht

Taktische Umstellungen zur Pause gab es nicht: „Wir sind geblieben, weil wir ab der 20. Minute sehr, sehr gut im Spiel waren.“ Den Blick nach vorne formuliert er so: „Wir haben zuletzt gegen zwei Mannschaften gespielt, die ganz vorne mitspielen. Jetzt kommen Gegner, die eher in unserem Bereich mitspielen.“ Sein Fazit bleibt positiv: „Ich habe der Mannschaft absolut nichts vorzuwerfen. Die Mannschaft spielt einen guten Fußball in der Rückrunde und wir wollen punkten.“ Zu Standardsituationen meinte er knapp: „Nein.“

2. Klasse Weinviertel: Wilfersdorf : SC Dürnkrut - 3:1 (1:1)

  • 88
    Stefan Swoboda 3:1
  • 83
    Martin Fuxa 2:1
  • 30
    Mehmet Özcan 1:1
  • 1
    Tim Braunstingl 1:0