Spielberichte

USC Eibesthal, Trainer, Jiri Unger: "Wir wollen endlich Punkte holen"

Poysbrunn-F./Ottenthal
USC Eibesthal

Zwischen Poysbrunn-F./Ottenthal und USC Eibesthal entwickelte sich ein intensives Duell, das nach Abpfiff von fairen Worten geprägt war. In der 2. Klasse Weinviertel ordnete Eibesthals Trainer Jiri Unger seine Mannschaft nüchtern ein, lobte den Gegner und sprach offen über Schlüsselszenen. „Das Ergebnis ist für uns sehr gut. Poysbrunn war besser, hatte mehr Chancen“, betonte Unger – und verwies zugleich auf die positive Entwicklung seines Teams.

Fußballspieler im engen Zweikampf

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Spielverlauf, Chancenbild und Einordnung

Poysbrunn hatte Vorteile im Ballbesitz – Unger schätzte das Verhältnis auf „65 zu 35 Prozent“. Beim Chancenvergleich sah er „beim Gegner etwa fünf oder sechs und bei uns drei hundertprozentige“. Aus Eibesthaler Sicht fiel der Führungstreffer in der 33. Minute zum 1:0 (Torschütze: Cenek Cenek), doch Adam Sevcik drehte die Partie mit einem Dreierpack: Er traf zum 1:1 (40.), 1:2 (49.) und 1:3 (79.). Zur Pause stand es 1:1, am Ende mussten die Gäste das 1:3 hinnehmen.

Strittige Szene, klare Worte – und Respekt für den Referee

Prägend aus Eibesthaler Sicht war ein Eins-gegen-eins in der zweiten Halbzeit. Unger schilderte: „Unser Stürmer war alleine durch, der Torhüter trifft ihn, beim Nachschuss war es für uns ein hundertprozentiger Elfmeter – der Schiri hat aber nicht gepfiffen, das war für uns bitter.“ Trotz der Enttäuschung stellte er die Leistung des Unparteiischen ausdrücklich positiv dar: „Der Schiedsrichter war aus meiner Sicht sehr gut – das ist keine Kritik, nur ein Kommentar zur Szene im Sechzehner.“ In der 90. Minute sah Eibesthals Stefan Gindl noch Rot, die Gäste beendeten die Partie in Unterzahl. Insgesamt blieb es laut Unger dennoch „ein ganz normales Match“.

Standards, simple Match-Planung – und der Blick nach vorne

Deutlich sprach Unger strukturelle Themen an: „Defensive Standards sind unser großes Problem. Von sieben Gegentoren kassieren wir vier nach Eckbällen – wenn der Ball in den Sechzehner fliegt, ist es oft ein halbes Tor.“ Offensiv erkennt er Fortschritte: „Wir haben zwei neue Spieler, die uns in diesen Situationen besser machen. Wir sind jetzt eine gefährlichere Mannschaft.“ Der Matchplan war bewusst einfach: lange ein 0:0 oder ein knappes Ergebnis halten, um beim Gegner Nervosität zu erzeugen. Der Ausblick ist klar: „Wir haben jetzt zwei Spiele – und wir wollen endlich Punkte holen.“

2. Klasse Weinviertel: Poysbrunn-F./Ottenthal : Eibesthal - 3:1 (1:1)

  • 79
    Adam Sevcik 3:1
  • 49
    Adam Sevcik 2:1
  • 40
    Adam Sevcik 1:1
  • 33
    Cenek Cenek 0:1