Ein reifer Auftritt in der 2. Klasse Weinviertel: Der USC Wetzelsdorf bezwang in Runde 21 den ESV Rabensburg mit 2:0. Nach torloser erster Hälfte trafen David Antos unmittelbar nach Wiederbeginn und in der Schlussphase Josef Chromecek. Sektionsleiter Alexander Piller sprach vom "raschen 1:0 nach der Pause" als Schlüsselmoment, lobte Einsatz, Konzentration und Defensivleistung und sah zwei Teams auf Augenhöhe. Mit dem Dreier festigen die Wetzelsdorfer Rang zwei.

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Der Spielverlauf war klar zweigeteilt. In einer umkämpften ersten Hälfte schenkten sich beide Mannschaften wenig, die Partie blieb bis zur Pause ohne Tor – 0:0 nach 45 Minuten. Gleich nach Wiederbeginn kam dann der Moment, den Alexander Piller später als entscheidend herausstrich: In Minute 46 erzielte David Antos das 1:0. „Das rasche 1:0 nach der Pause“, sagte Piller, habe den Weg geebnet. Die Szene selbst beschrieb er knapp, aber eindeutig: „Schön durchkombiniert und eiskalt abgeschlossen.“ Rabensburg blieb zwar im Spiel, doch Wetzelsdorf arbeitete konzentriert weiter und suchte den Deckel drauf. Der fiel spät, aber rechtzeitig: In der 83. Minute traf Josef Chromecek zum 2:0 und machte die Sache zu. „Entscheidung kurz vor Schluss, zu null gespielt“, fasste Piller die Schlussphase zusammen – ein Treffer, der die intensive Partie endgültig entschied.
In der Analyse hielt sich Piller nicht lange mit Floskeln auf. Er legte den Finger genau auf die Punkte, die seinem Team den Sieg brachten: „Einsatz, Konzentration, Defensivleistung.“ Aus seiner Sicht passte der Ablauf perfekt zusammen: „Der Spielverlauf war gut für uns. Das rasche 1:0 nach der Halbzeit, Entscheidung kurz vor Schluss, zu null gespielt. Gute Mannschaftsleistung.“ Gleichzeitig betonte er den Wert des Gegners und ordnete die 90 Minuten fair ein: „Rabensburg war auch spielstark, auch kämpferisch top. Es war eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe.“ Gerade deshalb wirkte das 1:0 wie ein Türöffner, weil es in einer knappen Partie die nötige Ruhe brachte. Wetzelsdorf blieb sauber in der Arbeit gegen den Ball, nahm mit wachsamem Verhalten den Druck aus brenzligen Momenten und belohnte sich am Ende mit einem Ergebnis, das die eigene Linie über 90 Minuten widerspiegelte.
Mit dem 2:0 in Runde 21 untermauert Wetzelsdorf Rang zwei: 43 Punkte bedeuten weiterhin die Verfolgerrolle hinter Hauskirchen (52), während Rabensburg bei 35 Zählern auf Platz sieben bleibt. Die Marschroute für die kommenden Wochen formulierte Piller bewusst nüchtern: „Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen.“ Ein kurzer Seitenblick galt dem Unparteiischen, den Piller eigentlich nicht groß thematisieren wollte: „Über die Schiedsrichterleistung möchte ich nicht sprechen. Man darf in der zweiten Klasse nicht erwarten, dass Pierluigi Collina das Spiel leitet.“ Sportlich aber blieb seine Bilanz klar: Drei Punkte, zwei Torschützen, und hinten stand die Null – mehr braucht es an so einem Abend nicht.