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„So kannst gegen Dürnkrut nicht gewinnen“ – Bei Herrnbaumgarten läuft in der Offensive zu wenig zusammen

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Herrnbaumgarten
SC Dürnkrut

In der 2. Klasse Weinviertel hat Herrnbaumgarten das Heimspiel gegen SC Dürnkrut mit 2:3 verloren. Alexander Thaler sprach danach von einem insgesamt zu schwachen Auftritt seiner Mannschaft. Vor allem im letzten Drittel fehlte den Gastgebern die nötige Durchschlagskraft, dazu kamen vermeidbare Fehler bei den Gegentoren. Die späten zwei Treffer machten es zwar noch eng, für einen Punkt reichte es aber nicht mehr.

Linienrichter an der Eckfahne mit Blick Richtung Spielfeld

Image by Stadien_NRW from Pixabay

Ein kampfbetonter Nachmittag ohne die gewohnte Qualität

Alexander Thaler machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass Herrnbaumgarten diesmal nicht an die Leistungen der vergangenen Wochen herankam. „Es ist aus unserer Sicht ein bisschen unglücklich gelaufen. Über 90 Minuten haben wir die Leistung nicht auf den Platz gebracht wie in den letzten Wochen davor“, sagte der Obmann-Stellvertreter. Er erlebte eine kampfbetonte Partie, in der seine Mannschaft zwar immer wieder dagegenhielt, insgesamt aber zu selten in ihren Rhythmus fand. Vor allem im letzten Drittel fehlte die Wucht. „Nach vorne waren wir nicht zwingend genug“, brachte es Thaler auf den Punkt, und genau das zog sich aus seiner Sicht durch den gesamten Nachmittag.

Katusa stellt die Weichen, Tabora hält kurz dagegen

Schon die erste Halbzeit passte zu dieser Einschätzung. Herrnbaumgarten kam schwer in die Partie, Dürnkrut war präsenter und ging in der 30. Minute durch Angelo Katusa mit 1:0 in Führung. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wirkte Herrnbaumgarten zunächst lebendiger, doch das zweite Tor machten wieder die Gäste: Katusa erhöhte in der 65. Minute auf 2:0. Als Erik Tabora nur sieben Minuten später auf 1:2 verkürzte, war die Partie wieder offen. Die Hoffnung hielt aber nicht lange, weil Katusa in der 84. Minute seinen dritten Treffer nachlegte. Das Eigentor von Lukas Rehak in der 90. Minute brachte zwar noch das 2:3, mehr sprang für die Gastgeber aber nicht mehr heraus.

Nach der Pause besser drin, dann fehlten wichtige Spieler

Thaler sah die Probleme nicht nur an einzelnen Situationen, sondern über viele Bereiche verteilt. „Es hat ein bisschen an allem gefehlt: aber vorallem am Stellungsspiel und an unseren Spielzügen in der Offensive“, sagte er. Hinten habe Herrnbaumgarten aus seiner Sicht noch ordentlich gestanden, nach vorne sei aber einfach zu wenig gekommen. Ein weiterer Punkt kam nach der Pause dazu: Daniel Leisser musste verletzt vom Feld. Außerdem fehlte Bernd Körber gesperrt. „Mit Bernd Körber und später auch ohne Daniel Leisser haben uns zwei wichtige Säulen gefehlt, und das hat man schon gemerkt“, erklärte Thaler. Für ihn war das nicht der alleinige Knackpunkt, aber eben doch ein Umstand, der das Spiel seiner Mannschaft zusätzlich erschwerte.

Spannung in der Schlussphase, aber kein Punktgewinn

Trotzdem blieb bei Herrnbaumgarten das Gefühl, dass noch etwas drin gewesen wäre, wenn die Mannschaft ihr Spiel besser aufgezogen hätte. Gerade die Phase nach Wiederbeginn beschrieb Thaler als ordentlich: „Wir sind gut aus der Pause herausgekommen und haben relativ schnell wieder ins Spiel gefunden.“ Aufbauen konnte sein Team darauf aber nicht mehr. Statt Druck für den Ausgleich zu entwickeln, nutzte Dürnkrut die Fehler konsequent. „Die waren am Platz präsenter und von der Laufbereitschaft und vom Willen her an dem Tag ein bisschen besser als wir“, meinte Thaler. So blieb am Ende nur die späte Ergebniskorrektur. Herrnbaumgarten hält damit weiter bei sieben Punkten und weiß nach diesem 2:3 sehr genau, woran es für die nächsten Aufgaben zu arbeiten gibt.

2. Klasse Weinviertel: Herrnbaumgarten : SC Dürnkrut - 2:3 (0:1)

  • 90
    Eigentor durch Lukas Rehak 2:3
  • 84
    Angelo Katusa 1:3
  • 72
    Erik Tabora 1:2
  • 65
    Angelo Katusa 0:2
  • 30
    Angelo Katusa 0:1