In der 2. Klasse Ybbstal ordnete Trainer Florian Zellhofer die Frühjahrspremiere von FCU Mayr-Bau Ertl gegen Union SAR Neuhofen Fußball als kontrollierten, gelungenen Auftakt ein. „Am Anfang waren wir ein bisschen nervös, dann haben wir das Spiel sehr gut unter Kontrolle bekommen“, sagte er. Vor der Kulisse zahlreicher Zuschauer auf holprigem Untergrund sprach der Coach von einer fair geführten Partie, lobte den starken mannschaftlichen Einsatz und blieb zugleich selbstkritisch: Spielerisch sei man noch nicht am Optimum, der Start mit einem Sieg gebe aber spürbaren Rückenwind.

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Zellhofer sah seine Mannschaft fast durchgehend am Drücker: „Wir haben die Partie über 90 Minuten gut kontrolliert.“ Union SAR Neuhofen Fußball kam nur phasenweise auf: „Es gab kurze Abschnitte mit Eckbällen, Freistößen oder der einen oder anderen Konterchance.“ Nach dem 1:0 (Torschütze: Patrik Halda) wurde es kurz brenzlig – „da hatten sie zwei, drei Eckbälle und ein paar Standardsituationen“ –, unterm Strich „hatten wir die Partie aber im Griff“.
Offensiv erarbeitete sich Ertl klare Möglichkeiten: „Wir hatten einige gute Torchancen, der gegnerische Torwart hat stark gehalten. Einmal rettete die Latte“, berichtete Zellhofer. Bei ruhenden Bällen blieb es überschaubar: „Es gab einige Standardsituationen, wir hatten ein, zwei gute Möglichkeiten, die wir aber nicht genutzt haben.“ Die Treffer fielen aus dem Spiel heraus – zum 1:0 in der 29. Minute (Torschütze: Patrik Halda) und zum 2:0 in der 53. Minute (Torschütze: Stefan Schachner). Zur Pause stand es 1:0, der verdiente Endstand lautete 2:0.
Die Rahmenbedingungen prägten den Nachmittag: „Wie so oft im Frühjahr war der Platz sehr holprig, aber wir haben das gut angenommen“, erklärte Zellhofer. „Es hat uns gefreut, dass sehr viele Zuschauer da waren und uns unterstützt haben – insgesamt war es eine faire Partie.“ Mit Blick auf die kommenden Wochen bleibt der Trainer fordernd und optimistisch: „Wir haben als Mannschaft sehr gut agiert und gekämpft, das Spielerische wird sicher in den nächsten Wochen noch besser werden.“