Ein intensiver Nachmittag mit klaren Aussagen: Im Duell der 2. Klasse Ybbstal zwischen St. Peter/Au II und ASV heiserTEC Kienberg/Gaming schildert Trainer Günter Zach eine Partie mit hohem Pressing, vielen Zweikämpfen und gefährlichen Standards. „Es waren sehr viele Zweikämpfe. Kienberg/Gaming hat enorm gepresst und wir haben sehr gut dagegengehalten“, sagt er und betont, dass sein Team über weite Strecken den Zugriff gefunden habe. Auch die Ruhe am Ball nach Umschaltmomenten und das konsequente Nutzen ruhender Bälle prägten die Partie. Dass am Ende ein 7:1 auf der Anzeigetafel stand, war für ihn vor allem das Resultat von Disziplin, Wucht und Effizienz in den entscheidenden Phasen.

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Die Partie war aus Zachs Sicht geprägt von Härte in den Duellen und einem klaren Plan gegen das gegnerische Pressing. „Das sind wir, St. Peter/Au II. Wir haben versucht, das Pressing zu überspielen und unsere Chancen über Standards zu kreieren – das ist uns gelungen.“ Chancen gab es reichlich: „Es gab für uns sehr viele Möglichkeiten. Kienberg/Gaming hat immer wieder gerettet oder noch einen Fuß dazwischengebracht.“ Besonders hob der Coach die Effizienz bei ruhenden Bällen hervor: „Wir haben aus zwei Standards zwei Tore gemacht und unsere Möglichkeiten genutzt. Immer wieder gepresst worden von Kienberg/Gaming, aber wir haben gut dagegengehalten.“
Elias Zach brachte die Hausherren bereits in der 14. Minute in Führung, Benedikt Aichberger erhöhte in der 21. Minute auf 2:0 und Daniel Ritt stellte noch vor der Pause auf 3:0 (40.). Auch nach dem Seitenwechsel blieb St. Peter/Au II tonangebend: Maximilian Strasser traf zum 4:0 (51.), Marvin Kneissl erhöhte mit einem Doppelpack auf 6:0 (70., 81.) und Fabian Hirtenlehner steuerte zwischenzeitlich das 6:0 bei (73.). Den Schlusspunkt setzte Peter Kovacs in der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 7:1-Endstand (92.). Joker Marvin Kneissl stach nach seiner Einwechslunng doppelt und untermauerte den Matchplan, den Gegner in seinem hohen Anlaufen zu binden und im zweiten Durchgang konsequent nachzulegen.
Neben Intensität und Toren betonte Zach die sportlich faire Note der Begegnung. „Kienberg/Gaming war eine sehr faire Mannschaft, ein sehr fairer Gegner, und ich würde mir wünschen, dass alle Gegner ähnlich fair sind.“ Auch das Umfeld trug dazu bei: „Das Publikum war sehr fair. Die Intensität am Feld war hoch, aber stets im Rahmen. Und im Großen und Ganzen war es eine schöne, faire Fußballbegegnung.“ Für die kommenden Aufgaben nimmt er Selbstvertrauen mit – warnt aber vor der nächsten Hürde: „Der Dreier bestärkt uns zum Start in die Meisterschaft. Wir wollen nächste Woche anknüpfen, aber es wird sehr schwierig. Wir werden es versuchen.“