Im Duell zwischen St. Peter/Au II und dem FC Sonntagberg in der 2. Klasse Ybbstal zeichnete Trainer Andreas Knoll das Bild eines Geduldspiels: intensiv, eng geführt und auf beiden Seiten mit starker Organisation gegen den Ball. „Es war ein Spiel, in dem die erste Mannschaft, die ein Tor schießt, am Ende gewinnt“, ordnete Knoll die Partie ein. Seine Elf erlebte zwei unterschiedliche Halbzeiten – vor der Pause mehr Kontrolle, nach dem Wechsel mehr Arbeit gegen den Ball.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Knoll sah Vorteile für seine Mannschaft in der ersten Hälfte und Phasen zugunsten von St. Peter/Au II nach dem Seitenwechsel. Den reinen Ballbesitz wollte er nicht überbewerten: Beide Teams agierten gegen den Ball äußerst diszipliniert, weshalb aus ruhigen Aufbauphasen nur selten klare Abschlüsse entstanden. Das Spiel lebte vom Tempo nach Ballgewinnen, vom schnellen Umschalten und von robust geführten, aber fairen Zweikämpfen.
Der Moment des Abends fiel in Minute 33: Sonntagberg nutzte einen tiefen Pass konsequent aus und stellte auf 1:0 (Torschütze: Jan Gruber) – zugleich der Pausenstand. Nach dem Wechsel wurden die Möglichkeiten der Gäste seltener, ehe gegen Ende vor allem Aktionen über die rechte Seite mit Manuel Steineder nochmals Gefahr brachten. Über links blieb die große Chance auf das 2:0 ungenutzt. Insgesamt sah Knoll die Zahl der Großchancen auf beiden Seiten als ausgeglichen an.
Bei ruhenden Bällen blieb es unterm Strich ereignisarm. Sonntagberg war auf die Standards des Gastgebers gut vorbereitet – insbesondere auf die Lufthoheit des kopfballstarken Maximilian Strasser. Es gab einzelne strittige Momente, jedoch ohne größere Aufregung. Den Blick nach vorne richtet Knoll mit klarer Ansage: volle Konzentration, maximale Intensität – dann soll der nächste Schritt gelingen.