Ein Debüt mit Ausrufezeichen: Beim Auswärtsspiel von ASKÖ Lunz/See bei ASV heiserTEC Kienberg/Gaming in der 2. Klasse Ybbstal prägten Ruhe und Zielstrebigkeit den Auftritt des neuen Trainers Markus Sonnleitner. Der 3:1-Auswärtserfolg im Derby war für ihn ein idealer Start, getragen von einem frühen Doppelschlag, konsequentem Defensivverhalten und einer abgeklärten Antwort auf die heikle Phase nach dem Anschluss. „Das ist ein Einstand, wie man ihn sich wünscht. Ein Derbysieg zum Auftakt – ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat eine tolle Leistung abgeliefert“, so Sonnleitner.

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„Wir waren ein verdienter Sieger. Wir haben sehr gut begonnen und früh 1:0 sowie 2:0 geführt. Wichtig war das 2:0 vor der Pause – insgesamt hatten wir das Spiel über 90 Minuten im Griff“, bilanzierte der Coach. Passend dazu stellte Raphael Wutzl mit seinem Doppelpack in der 14. und 36. Minute auf 1:0 und 2:0. Lunz/See legte damit die Richtung fest und nahm den Schwung mit in die Kabine – der Zwei-Tore-Vorsprung wirkte als psychologischer Anker.
„Wir hatten einige klare Chancen mehr und hätten das eine oder andere Tor nachlegen müssen. Beim 2:1 wurde es kurz hektisch, Kienberg/Gaming hat den Druck erhöht. Durch unser 3:1 gleich danach hatten wir die Partie aber rasch wieder unter Kontrolle“, erklärte Sonnleitner. Der Anschluss fiel in der 59. Minute durch Alban Dulazeka zum 2:1, nur zwei Minuten später stellte Jakob Hudler mit dem 3:1 die alte Distanz wieder her.
Die Statik der Partie veränderte sich in Phasen, ohne dass Lunz/See die Übersicht verlor. „Es gab Momente, in denen Gaming dominant war und uns unter Druck setzte. Wir standen in der Abwehr aber sehr stabil und ließen letztlich nichts Gefährliches zu“, so Sonnleitner. Besonders bei ruhenden Bällen mussten die Gäste wachsam sein: „Die Freistöße von Gaming waren teilweise sehr gefährlich. Unsere Standards und Eckbälle waren dafür sauber ausgeführt und sorgten selbst für Gefahr.“ Insgesamt prägte nicht Härte, sondern Fairness das Geschehen: „Es war ein faires Spiel, spielerisch auf beiden Seiten in Ordnung.“ Auch die Spielleitung passte ins stimmige Gesamtbild: „Der Schiedsrichter hatte die Partie gut im Griff.“ Den Blick richtete Sonnleitner sofort nach vorn – auf das erste Heimspiel unter seiner Regie: „Wir schauen von Spiel zu Spiel, stellen uns neu ein und wollen den positiven Schwung mitnehmen – mit dem Ziel, erneut ein gutes Ergebnis einzufahren.“