Ein kampfbetonter Fußballnachmittag prägte das Duell zwischen FC Göstling/Ybbs und Sportunion Wolfsbach, in dem die Partie lange offen blieb. In der 2. Klasse Ybbstal sprach Trainer Daniel Puchner von einem intensiven, ausgeglichenen Match mit vielen Zweikämpfen und Abschlüssen auf beiden Seiten. Er hob frühe Großchancen seines Teams hervor und machte Standardsituationen als entscheidende Momente aus.

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Puchners Mannschaft startete mutig und kam bereits in der ersten Viertelstunde zu zwei zwingenden Möglichkeiten: Nach einem Eckball wurde ein abgefälschter Kopfball auf der Linie geklärt, später lief in der 25. Minute ein Göstlinger Angreifer allein auf den Tormann zu – der Keeper parierte stark. Aus ruhenden Bällen ergab sich auch die frühe Richtung des Spiels: Die Führung der Gäste resultierte aus einem zweiten Ball und einem abgefälschten Distanzschuss – sinnbildlich für eine bis dahin offene, intensive Partie mit vielen Zweikämpfen.
In der taktisch umkämpften ersten Hälfte stellte Zoran Milutinovic in der 36. Minute auf 0:1, dieser Spielstand hielt bis zur Pause. Unmittelbar nach Wiederbeginn setzte Göstling ein Zeichen: Martin Janco glich in der 48. Minute zum 1:1 aus. Die Gäste antworteten in einer kurzen, effizienten Druckphase: Jakub Rusko traf in der 56. Minute zum 1:2, bevor Milutinovic nur zwei Minuten später nachlegte und in der 58. Minute auf 1:3 stellte. Göstling blieb jedoch präsent und verkürzte umgehend – Moritz Roseneder traf in der 59. Minute zum 2:3. Die Begegnung blieb bis in die Schlussphase offen, der Ausgleich wollte den Hausherren aber nicht mehr gelingen.
In seiner Auswertung betonte Puchner die Ausgeglichenheit: „Ich würde das Ballbesitzverhältnis bei 50:50 sehen.” Auch die Spielleitung gefiel ihm: „Der Schiedsrichter war sehr gut, es gab keine strittigen Szenen.” Ein Sonderlob ging an den prägenden Offensivmann der Gäste: Zoran Milutinovic war maßgeblich am Wolfsbacher Sieg beteiligt. Für die Trainingswoche kündigte Puchner klare Schwerpunkte an: „Wir werden an der Kompaktheit unserer Defensive arbeiten.”