Nach dem klaren 5:1-Auswärtssieg des SV Gaflenz beim SV Opponitz in der 2. Klasse Ybbstal blieb Trainer Josef Bichlbauer bemerkenswert nüchtern. Das Ergebnis sei „wahrscheinlich zu hoch ausgefallen“, sagte er und betonte zugleich: „Dieses Spiel hat einige Probleme aufgezeigt, die wir in den nächsten Tagen bearbeiten. Wir haben trotzdem drei Punkte gemacht – damit ist es in Ordnung.“ Chancen sah er auf beiden Seiten, individuelle Auszeichnungen wollte er keine vergeben.

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Ob das 5:1 den Spielverlauf exakt abbildet? „Nein, es ist wahrscheinlich zu hoch ausgefallen“, so Bichlbauer. Beide Teams ließen gute Möglichkeiten ungenutzt. Der Coach richtete den Blick auf das große Ganze: aus den erkennbaren Baustellen lernen und den Schwung der drei Punkte mitnehmen.
Gaflenz legte den Grundstein früh – und zwar nach ruhenden Bällen. In Minute 15 traf David Herzog zum 1:0, acht Minuten später erhöhte Markus Dallhammer auf 2:0. „Die ersten zwei Tore entstanden aus Standards. Die haben heute gut funktioniert“, erklärte Bichlbauer. Mit der 2:0-Führung ging es in die Pause; der SV Gaflenz hatte den Rhythmus und weite Phasen der Partie im Griff.
Unmittelbar nach Wiederanpfiff stellte Josef Dusek mit dem 3:0 in der 48. Minute die Weichen endgültig. Opponitz verkürzte in Minute 65 auf 3:1 durch Radovan Valentin, doch Gaflenz antwortete in der Schlussphase doppelt: Dusek traf in der 84. und 90. Minute erneut und schnürte damit einen Hattrick – 5:1 der Endstand aus Sicht der Gäste. Die Platzverhältnisse seien „nicht optimal“ gewesen, so Bichlbauer, doch die Fehler – auch auf Seiten des SV Gaflenz – seien „nicht dem Platz geschuldet“. Für den Unparteiischen gab es ein klares Lob: „Der Schiedsrichter war sehr gut.“ Insgesamt blieb der Tenor des Trainers konstant: Das Resultat schmeichelt, die Standards saßen, und aus den aufgezeigten Themen will sein Team in den nächsten Tagen gezielt lernen.