In der 2. Klasse Ybbstal trennten sich St. Peter/Au II und FCU Strengberg mit 0:0. Für St. Peter/Au II war es ein intensives Stück Arbeit, wie Trainer Günter Zach schilderte: „Strengberg hat durchgepresst. Wir waren neunzig Minuten am Verteidigen. Es war ein hartes Spiel.“ Trotz viel Abwehrarbeit gab es die großen Momente: ein Lattenschuss und spät ein wuchtiger Kopfball von Elias Zach an die Stange. Ein möglicher Treffer von Martin Reininger zählte wegen Abseits nicht.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Die Partie lebte von Beginn an vom hohen Druck der Gäste. Trainer Günter Zach brachte es nach Abpfiff auf den Punkt: „Strengberg hat durchgepresst. Wir waren neunzig Minuten am Verteidigen.“ In diesen wenigen Sätzen steckt der Kern des Nachmittags: Strengberg suchte permanent den Vorwärtsgang, St. Peter/Au II arbeitete geschlossen gegen den Ball und ließ über weite Strecken wenig wirklich Gefährliches zu.
Der Lohn dieser Disziplin war das torlose Remis zur Pause – „Spielstand zur Halbzeit: 0:0“ hieß es offiziell –, und auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich: viel Einsatz, viele Zweikämpfe, aber kaum klare Abschlüsse. „Es war ein hartes Spiel“, sagte Zach, und genau so fühlte es sich an – zäh, eng, mit kleinen Momenten, in denen es hätte kippen können.
Diese Momente hatte St. Peter/Au II zwar nur selten, aber dafür richtig laute. „In der ersten Halbzeit hatten wir einen Lattenschuss“, erzählte Zach – das Stadion hielt kurz den Atem an, doch der Ball sprang wieder ins Feld. In der Schlussphase wurde es noch einmal wild, als Elias Zach nach einer Flanke zum mächtigen Kopfball ansetzte und die Stange erzittern ließ: „Am Ende hat Elias Zach mit einem wuchtigen Kopfball das Gehäuse zum Wackeln gebracht. Leider nur Stange.“
Für Diskussionsstoff sorgte zudem eine Szene um Martin Reininger. Aus Zachs Sicht war der Angreifer erfolgreich, doch der Treffer zählte nicht: „Martin Reininger hatte eine Großchance, brachte den Ball ins Tor, aber der Schiedsrichter entschied auf Abseits.“ Gleichzeitig blieb der Ton fair. Trotz des Ärgers ordnete Zach später ein: „Der Schiedsrichter hatte das Spiel über neunzig Minuten im Griff. Es war ein sehr faires Duell.“
Zwischen all der Defensivarbeit nahm Günter Zach sich selbst und sein Team mit einer Portion Humor mit. Auf die Frage, was gut funktioniert habe, grinste er: „Die Jungs auf der Seitenlinie haben sich sehr gut aufgewärmt. Da war viel Feuer dahinter.“ Es war dieses Erdige, das zum Nachmittag passte: Malochen, wach bleiben, auf den Moment warten.
Und doch fehlte am Ende etwas ganz Konkretes. Zachs Antwort kam ohne Umschweife: „Ein Stürmer.“ In der Tabelle bleibt St. Peter/Au II mit 30 Punkten aus 19 Spielen solide im oberen Mittelfeld, während Strengberg als 13. einen wertvollen Auswärtspunkt mitnimmt. Für die nächsten Wochen ist die Marschroute klar: hinten weiter so stabil arbeiten und vorne eine Lösung finden – idealerweise mit mehr Durchschlagskraft im Strafraum.