Deutliches Ausrufezeichen in der 2. Klasse Ybbstal: Die Sportunion Wolfsbach schickte den SV Gaflenz mit 5:1 nach Hause. Grundlage waren ein früher Doppelschlag von Zoran Milutinovic und eine reife Teamleistung einer sehr jungen Wolfsbacher Truppe. „Das schnelle 1:0 war sehr wichtig für uns, ebenso das 2:0“, sagte Sportchef Gerald Kauschitz nach dem Schlusspfiff und hob mehrfach den starken Zusammenhalt hervor. Nach dem 2:0 zur Pause legten die Hausherren nach, Gaflenz kam kurz heran – am Ende stand ein klarer Heimsieg.

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Wolfsbach erwischte den Traumstart und lag nach acht Minuten vorne: Zoran Milutinovic traf zum 1:0. Zwölf Minuten später legte derselbe Mann nach und stellte auf 2:0 (20.). Damit waren die Weichen früh gestellt, die Hausherren nahmen den Schwung mit und gingen mit einer komfortablen Führung in die Kabinen. „Wir waren hochmotiviert“, betonte Gerald Kauschitz und erklärte, warum der Auftakt so viel Sicherheit gab: „Das schnelle 1:0 war sehr wichtig für uns, ebenso das darauffolgende 2:0 – und vor allem die komplette Mannschaftsleistung mit einer sehr jungen Truppe.“ Zum ersten Treffer meinte er knapp, aber deutlich: „Das war ein Tor Marke Zoran Milutinovic"
Nach dem Seitenwechsel blieb Wolfsbach am Drücker: Jonas Hilmbauer erhöhte in Minute 52 auf 3:0. Gaflenz meldete sich in der 75. Minute durch Imre Biro zum 3:1 zurück, doch die Antwort der Hausherren kam prompt und doppelt: Julian Schuller stellte erst auf 4:1 (77.) und legte wenig später das 5:1 nach (81.). Kauschitz führte den klaren Sieg vor allem auf den Teamgeist zurück: „Nach der Niederlage im Herbst wollte die gesamte Mannschaft unbedingt den Sieg. Das haben wir heute gezeigt. Wir haben eine ganz junge Mannschaft, mit einem 15-jährigen Torhüter aus der eigenen Jugend und auch mit Tomi Gruber, Tobi Wagner, Sebi Schachner und Philipp König sind weitere 4 Jugendspieler zum Einsatz gekommen.“ Gleichzeitig strich er die Rolle der Routiniers heraus: „Zoran Milutinovic führt die jungen Spieler sehr gut und integriert sie hervorragend ins Spiel.“ Dass es gegen ein Top-3-Team ging, machte den Auftritt für ihn umso aussagekräftiger.
Auch den Gegner hatte der Sportliche Leiter auf dem Zettel: „Gaflenz überzeugt mit zwei Legionären, die über eine hervoragende Torquote verfügen. Die haben wir sehr gut unter Kontrolle bekommen und wir haben mit Einsatz und Teamwork die Oberhand behalten.“ Diskussionsstoff gab es aus seiner Sicht keinen – im Gegenteil: „Der Schiedsrichter hat eine tadellose Leistung gebracht, war sehr ruhig und sehr klar in seinen Aktionen.“ Unterm Strich sah Kauschitz den Unterschied im Kollektiv: „Der Teamgeist und die Führung der erfahrenen Spieler haben den Ausschlag gegeben.“ Und der Blick geht nach vorne: „Wichtig ist, dass Wolfsbach den Weg mit den jungen Spielern weitergeht. Wir sind auf dem richtigen Weg – jetzt heißt es Köpfe zusammenstecken und die Planungen für den Herbst vorantreiben." Wichtig wird es sein die Mannschaft beisammen zu halten - dann werden viele Siege folgen.