In der 2. Klasse Ybbstal hat sich FCU Strengberg im Heimspiel gegen SV Opponitz mit 3:1 durchgesetzt, doch Trainer Christoph Schimpl sah schon vor der Pause deutlich mehr für seine Mannschaft drin. Nach einer starken ersten Halbzeit mit vielen Möglichkeiten und einem vergebenen Elfmeter blieb der Vorsprung lange knapp, ehe zwei Treffer nach Eckbällen den Gastgebern den entscheidenden Abstand brachten.

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Strengberg war vom Anpfiff weg gut in der Partie und hatte laut Christoph Schimpl vor allem in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Der Trainer sprach von vielen herausgespielten Möglichkeiten und davon, dass seine Mannschaft speziell über die rechte Seite immer wieder zu guten Aktionen kam. "Wir haben in der ersten Halbzeit viele Chancen kreiert und waren wirklich sehr gut im Spiel", sagte Schimpl. Belohnt wurde dieser Aufwand vorerst aber nur einmal, als Simon Niklas Zehetgruber in der 34. Minute das 1:0 erzielte. Weil Strengberg weitere gute Gelegenheiten ungenutzt ließ und vor der Pause auch noch einen Elfmeter vergab, war der Trainer mit dem Zwischenstand nur teilweise zufrieden. "Wir hätten zur Halbzeit höher führen müssen", brachte er seine Sicht klar auf den Punkt.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild etwas, weil SV Opponitz besser ins Spiel fand und Strengberg nicht mehr so oft für Entlastung sorgen konnte. Schimpl sagte offen, dass seine Mannschaft den Vorsprung eher verwalten wollte, obwohl das nicht ganz der eigentliche Plan gewesen sei. Dazu kam, dass die Gäste beim Stand von 1:0 durchaus den Ausgleich hätten erzielen können, als Strengbergs Tormann einen Kopfball stark parierte. Gerade deshalb maß der Trainer den beiden Treffern nach Standards große Bedeutung bei. In der 49. Minute erhöhte Stefan Fuchs auf 2:0, in der 63. Minute fiel nach einem weiteren Eckball das 3:0, das im offiziellen Spielbericht als Eigentor von Michael Haselsteiner geführt wird. Schimpl verwies dabei auch auf die schwierigen Bedingungen: "Aufgrund des Windes war der Ball sehr schwer zu berechnen." Zwei gut ins Zentrum gebrachte Eckbälle und die ungewöhnliche Flugkurve machten diese Situationen laut dem Strengberger Trainer besonders unangenehm für den gegnerischen Tormann. Dass Radovan Valentin nur zwei Minuten später per Elfmeter auf 3:1 verkürzte, änderte zwar nichts mehr am Sieg, nahm dem Spiel aber noch nicht die letzte Spannung.
Über weite Strecken nahm Christoph Schimpl aus diesem Abend einiges Positive mit, auch wenn er die zweite Halbzeit ausdrücklich als Bereich nannte, in dem seine Mannschaft noch zulegen muss. Vor allem das Spiel über die Flügel gefiel ihm, weil dort Trainingsinhalte sichtbar geworden seien. "Speziell über die rechte Seite konnten wir wirklich sehr gute Aktionen starten", sagte der Trainer und sprach in diesem Bereich von einem klaren Fortschritt im Vergleich zur Vorwoche. Dazu hob er auch die bessere Kommunikation und den Einsatz seiner Mannschaft hervor. "Die Kommunikation war besser, der Einsatz war völlig in Ordnung", so Schimpl. Gleichzeitig vergaß er nicht, den Gegner zu würdigen. SV Opponitz sei nach der Pause gut zurückgekommen und habe moralisch einen starken Eindruck hinterlassen, weil die Gäste auch beim 0:3 nicht aufgaben. Für Strengberg geht es nun darum, den ersten Sieg der Saison richtig einzuordnen. "Wir müssen an dieses Ergebnis anknüpfen, weiterarbeiten und dürfen nicht nachlassen", betonte Schimpl mit Blick auf das nächste Spiel in Kienberg. Für ihn war das 3:1 deshalb mehr als nur ein Ergebnis, nämlich "ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung".