In der 2. Klasse Ybbstal hat St. Peter/Au II am Samstag FCU Strengberg mit 3:1 besiegt und laut Trainer Thomas Mayrhofer vor allem dank der starken Bank nachgelegt. Auf den Blitzstart folgte eine Phase, in der die Gastgeber den Faden verloren und den Ausgleich hinnehmen mussten. Nach der Pause wurde St. Peter aber wieder deutlich zielstrebiger und holte sich am Ende verdient drei Punkte.

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Für die Hausherren begann der Abend ideal. Fabian Hirtenlehner brachte St. Peter bereits in der 1. Minute mit 1:0 in Führung, und genau dieser Auftakt passte zu dem Bild, das Mayrhofer von den ersten Szenen zeichnete. „Wir hatten einen sehr guten Start mit dem 1:0 nach 30 Sekunden“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Vor allem die Anfangsphase gefiel ihm: „Die ersten zwanzig Minuten waren sehr gut von uns, da waren wir spielerisch klar überlegen.“ Was ihn dabei störte, war die fehlende Konsequenz vor dem Tor. „Wir haben die Chancen nicht genutzt“, sagte Mayrhofer. Danach verlor seine Mannschaft aber spürbar den Zugriff. „Nach zwanzig Minuten haben wir unverständlicherweise mit dem Fußballspielen aufgehört“, meinte er, und genau in dieser Phase kam Strengberg besser auf. Die Gäste hatten mehr vom Spiel, nutzten diese Phase und kamen durch Krisztian Kerekes in Minute 28 zum verdienten 1:1. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.
Dass St. Peter die Partie nach dem Seitenwechsel wieder auf seine Seite zog, hatte für den Trainer einen ganz klaren Grund. „Die Einwechselspieler waren die Gamechanger“, sagte Mayrhofer, der den Ausschlag also nicht nur in einer besseren zweiten Halbzeit, sondern ganz konkret bei den Wechseln sah. Schon insgesamt sei der Auftritt nach der Pause „wesentlich besser“ gewesen, dazu habe von außen „sehr viel Schwung“ gekommen. Genau das war für ihn letztlich der Unterschied. St. Peter war wieder das aktivere Team, suchte den Weg nach vorne konsequenter und belohnte sich in Minute 69 mit dem 2:1 durch Max Jechsmayr. „Mit dem 2:1 waren wir dann klar besser“, ordnete Mayrhofer diesen Treffer ein. Die Gastgeber blieben danach am Drücker und ließen die Partie nicht noch einmal kippen. In der 82. Minute setzte Nicolas Pummer mit dem 3:1 den Schlusspunkt und machte aus einem zwischenzeitlich offenen Spiel einen am Ende verdienten Heimsieg.
Mayrhofer hatte nach dem Spiel aber nicht nur Worte für den eigenen Auftritt, sondern sprach auch sehr ordentlich über den Gegner. „Strengberg war wie erwartet sehr kompakt“, sagte er, und gerade im Mittelfeld habe die Mannschaft „sehr gute Fußballer“. Deshalb sei für ihn auch klar, dass der Tabellenstand den Gegner nicht vollständig abbilde. „Das spiegelt nicht die Tabellensituation wider, das war ein guter Gegner, und für sie ist sicher noch mehr möglich in dieser Saison“, meinte der Trainer. Ein paar Szenen sah er zwar kritisch, ohne daraus ein großes Thema zu machen. „Der Schiedsrichter hat uns ein Tor aberkannt und uns auch zweimal zurückgepfiffen, wo wir klar nicht im Abseits waren. Ich mache ihm da aber keinen Vorwurf, das war schwer zu sehen“, sagte Mayrhofer. Viel wichtiger war ihm ohnehin das Gesamtbild. „Verdiente drei Punkte. Das Kollektiv macht es gerade aus, dass wir in einem guten Flow sind. So wollen wir weitermachen“, hielt er fest. Mit dem Sieg steht St. Peter nach fünf Runden bei zehn Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe dran.