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FC Klosterneuburg im Aufwind: Co-Trainer Karlheinz Resch – „Unsere jungen Spieler machen Schritt für Schritt große Fortschritte“

FC Klosterneuburg

In der 2. Landesliga Ost sorgt Co-Trainer Karlheinz Resch mit dem FC Klosterneuburg derzeit für Aufsehen. Nach einer beeindruckenden Serie von vier Siegen – unter anderem gegen ASK Mannersdorf, SC Hirschwang, ASV Hohenau und Obergänserndorf – kletterte der FCK bis auf Rang vier. Erst im jüngsten Duell mit dem SC Katzelsdorf setzte es eine knappe Niederlage, ohne den positiven Gesamttrend zu bremsen. Resch beschreibt eine Mannschaft im Umbruch, die sich mit klarer Spielidee und starker Nachwuchsarbeit Schritt für Schritt festigt. Der hohe Anteil an Eigenbauspielern und stabile Strukturen im Hintergrund weisen den Klub auf einen nachhaltigen Weg.

Mehrere Bälle auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Nachwuchs und Spielphilosophie im Fokus

„Die Umstellung des Spielsystems und die Integration vieler junger Nachwuchsspieler hat sehr gut funktioniert“, erklärt Karlheinz Resch. Jetzt gehe es darum, den Talenten kontinuierlich Spielzeit und Erfahrung zu geben, um ihre Entwicklung weiter zu beschleunigen.

Zentrales Element sei das neue, offensiv ausgerichtete 4-3-3 mit klarem Fokus auf das Flügelspiel: So würden Dynamik und Kreativität der jungen Spieler optimal eingebunden. Laut Resch hat sich die gesamte Mannschaft „einen Schritt weiterentwickelt“. Das Zusammenspiel aus taktischer Klarheit, jugendlicher Energie und konsequenter Struktur erweist sich aktuell als Erfolgsrezept.

Teamgeist, Kontinuität und Rückkehr eines Routiniers

Die Stimmung im Team beschreibt Resch als „ausgezeichnet“. Rund neunzig Prozent des Kaders stammen aus der eigenen Jugend – ein starkes Fundament für Zusammenhalt und Identifikation. „Viele spielen schon lange zusammen, verstehen sich gut und haben die gleiche Wellenlänge“, sagt der Co-Trainer. Diese enge Verbundenheit ermöglicht ruhiges, kontinuierliches Arbeiten im Verein.

Besonders erfreulich: Ein erfahrener Offensivspieler ist zum Kader zurückgekehrt und fungiert als Leitfigur, von der die jungen Stürmer profitieren. Verletzungssorgen gibt es aktuell keine – die Mannschaft sei im abgelaufenen Halbjahr „vom Sportbetrieb her komplett verletzungsfrei geblieben“, was Resch auf durchdachte Trainingssteuerung und Prävention zurückführt.

Starke Liga und sportliche Perspektive

Die 2. Landesliga Ost bewertet Resch als ausgeglichen und hochklassig. „Das Niveau ist sehr hoch, jedes Jahr wird es besser“, betont er. Teams wie Wolkersdorf, Hohenau oder Sierndorf zählt er zu den besonders starken Gegnern, von denen man sich viel abschauen könne.

Trotz enger Konkurrenz sieht Resch den FC Klosterneuburg gut aufgestellt: Die konstruktive Vereinsstruktur, das klare Bekenntnis zur Förderung des eigenen Nachwuchses und die jüngste Siegesserie sprechen für eine positive Zukunft. Der Co-Trainer bringt den Weg seines Teams auf den Punkt: „Wir wollen unsere jungen Spieler in Ruhe weiterentwickeln – und das gelingt nur durch Geduld, Kontinuität und Vertrauen.“ Mit dieser Philosophie hat sich der Verein in der oberen Tabellenregion etabliert und deutet an, dass das Projekt Klosterneuburg langfristig Früchte tragen dürfte.