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„Wir haben die Ziele des Vereins übertroffen“ – Hirschwang-Coach Eckbauer blickt zufrieden auf Platz vier

SC Hirschwang

In der 2. Landesliga Ost hat sich der SC Hirschwang mit 53 Punkten auf Rang vier festgesetzt und damit eine Saison abgeschlossen, die intern offenbar über den Erwartungen lag. Trainer Jürgen Eckbauer zieht deshalb ein klares Fazit: Hirschwang habe die eigenen Ziele übertroffen. Hinter dieser Einschätzung stehen nicht nur die Tabelle, sondern auch ein starker Schlussspurt und eine Kaderplanung, mit der der Klub seinen Weg fortsetzen will.

Ball mit Fußballschuhen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Starker Weg nach vorne und ein überzeugender Endspurt

Eckbauer muss bei seinem Rückblick nicht lange überlegen. „Wir können mit dem vierten Platz mehr als zufrieden sein. Wir haben die Ziele des Vereins übertroffen, und darauf kann die Mannschaft sehr stolz sein“, sagt der Trainer. Dieser Satz passt gut zu einer Saison, in der Hirschwang nicht einfach nur im Vorderfeld mitgelaufen ist, sondern sich dorthin Schritt für Schritt vorgearbeitet hat. Nach der ersten Runde lag die Mannschaft noch auf Platz 14, arbeitete sich dann aber rasch nach vorne, stand zwischenzeitlich sogar mehrmals auf Rang zwei und hielt sich über weite Strecken in der Spitzengruppe. Dass am Ende Platz vier steht, ist auch mit Blick auf die Schlussphase gut erklärbar: Die letzten fünf Spiele brachten drei Siege und zwei Remis. Auf das 4:0 bei ASV Hohenau folgte ein 7:1 gegen FC Klosterneuburg, danach ein 3:1 gegen Obergänserndorf. Auch die beiden Unentschieden gegen SC Katzelsdorf und ASV Vösendorf änderten nichts mehr daran, dass Hirschwang mit einer starken Serie über die Ziellinie gegangen ist.

Vier Abgänge, vier Neue: Im Kader wird gezielt nachgeschärft

Dass nach so einer Saison Bewegung im Kader ist, überrascht nicht. „Wir haben vier Abgänge zu verbuchen“, sagt Eckbauer und nennt mit Defrim Ceka, Besnik Murseli, Leke Krasniqi und Rinor Zekaj. Gerade auf der linken Seite und in offensiven Bereichen verliert Hirschwang damit mehrere Optionen, entsprechend klar ist auch die Reaktion bei den Zugängen ausgefallen. Neu kommen Matthias Haller als Innenverteidiger von SV Gloggnitz, Armin Mahmoudi für den linken Flügel, Mika Buchleitner für das zentrale Mittelfeld sowie Hofer Kenneth, ebenfalls Innenverteidiger. Bei Kenneth endet die Rolle allerdings nicht auf dem Spielfeld. Eckbauer erklärt, dass er „weiterhin auch als Co-Trainer agieren“ wird. Das ist für Hirschwang ein wichtiger Punkt, weil damit nicht nur personell nachgelegt wird, sondern auch im Trainerteam Kontinuität erhalten bleibt. Weitere Änderungen im Staff oder im Vereinsumfeld gibt es laut Eckbauer derzeit nicht.

Kaum Verletzungssorgen, Hoffnung bei Rinnhofer und ein klarer Blick nach vorn

Auch bei der Personalsituation kann Hirschwang vergleichsweise ruhig in die nächste Phase gehen. „Verletzte Spieler gibt es Gott sei Dank keine mehr“, sagt Eckbauer, und allein dieser Satz ist für einen Trainer in der Sommerplanung viel wert. Besonders erfreulich ist aus Vereinssicht die Rückkehr von Niklas Rinnhofer. „Niklas Rinnhofer, ein eigener Jugendspieler, kommt nach seinem Kreuzbandriss wieder zurück“, so Eckbauer. Damit gewinnt Hirschwang nicht nur einen Spieler zurück, sondern auch eine Geschichte, die im Unterhaus immer Gewicht hat: ein Eigenbauspieler, der nach einer langen Pause wieder anschiebt. Ganz sorgenfrei ist die Lage dennoch nicht. „Leider gibt es mit Patrick Adlboller einen kranken Spieler, der noch mit seiner Krankheit zu kämpfen hat“, sagt der Trainer. Gerade deshalb fällt der Gesamteindruck bei Hirschwang umso positiver aus. Die Mannschaft hat sportlich mehr erreicht als erwartet, sie hat sich im Saisonverlauf stabilisiert und bringt nun neue Spieler sowie einen Rückkehrer in Stellung. Viel lauter muss Eckbauer seine Botschaft gar nicht formulieren. Wenn ein Trainer nach Rang vier sagt, dass die Mannschaft auf diese Saison stolz sein kann, dann ist das in Hirschwang keine Floskel, sondern eine treffende Zusammenfassung der vergangenen Monate.