Zum Auftakt der 2. Landesliga Ost hat der 1. FC Bisamberg gegen den SC Katzelsdorf eine 1:2-Heimniederlage bezogen. Die Gäste lagen früh voran, mussten noch vor der Pause den Ausgleich hinnehmen und fanden nach dem Seitenwechsel über einen direkten Freistoß wieder die Antwort. Patrick Kadletz sprach danach von einem verdienten Sieg, weil seine Mannschaft von Beginn an mehr vom Spiel hatte und defensiv nur wenig zuließ.

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Patrick Kadletz hatte schon in der Anfangsphase den Eindruck, dass die Partie in die gewünschte Richtung laufen könnte. „Für ein erstes Meisterschaftsspiel war das ein guter Beginn von uns“, sagte der Sportliche Leiter des SC Katzelsdorf. Noch deutlicher wurde er bei der Einordnung des Starts: „Wir waren schon gleich besser im Spiel. Noch nicht gefährlich genug vorm Tor im letzten Drittel, aber ganz klar mit mehr Ballbesitz.“ Diese Sicht deckte sich mit der frühen Führung, die in der 16. Minute durch ein Eigentor von Ferdinand Kienast zum 0:1 zustande kam. Danach verlor der SC Katzelsdorf laut Kadletz zwar „ein bissl den Faden“, defensiv ließ seine Mannschaft aber weiterhin wenig zu. Der 1. FC Bisamberg blieb dennoch dran und kam in der 28. Minute durch Aleksandar Cvetkovic zum 1:1. Mit diesem Stand ging es auch in die Pause.
Nach dem Ausgleich blieb der SC Katzelsdorf ruhig und hielt an seiner Linie fest. Kadletz sagte nach dem Spiel sogar: „Eigentlich war nie die Angst da, das Spiel hier verlieren zu können.“ Für ihn war entscheidend, dass seine Mannschaft nach dem 1:1 nicht unruhig wurde, sondern weiter sauber arbeitete. Er sprach von einer „super Aktion“, aus der dann ein Freistoß entstand, und genau dieser Moment brachte in der 65. Minute die Entscheidung. Matthias Lindner trat an und verwandelte direkt zum 1:2. Kadletz hob diesen Treffer besonders hervor: „Nach dem Ausgleich war das Freistoßtor von Matthias Lindner schon sehr entscheidend.“ Weil der SC Katzelsdorf danach hinten weiter kaum etwas anbot, bekam dieses Tor noch einmal zusätzliches Gewicht und reichte am Ende für den gelungenen Start.
Den Grundstein für den Erfolg sah Kadletz vor allem im geschlossenen Auftreten seiner Mannschaft. „Jeder hat hundert Prozent gegeben. Auch die Einwechslungen haben super funktioniert und uns noch einmal besser gemacht“, sagte er. Genau dieses mannschaftliche Bild gefiel ihm, auch wenn er trotz der drei Punkte noch Luft nach oben sieht. „Im letzten Drittel müssen wir genauer werden, im Abschluss auch“, so seine klare Forderung. Den 1. FC Bisamberg erlebte er wie erwartet als kompakten und robusten Gegner mit guten Umschaltmomenten. In der Nachspielzeit wurde es dann noch hitziger.
Zur Leistung des Unparteiischen wollte der Sportliche Leiter nicht viel sagen. Der Blick geht ohnehin schon weiter: „Der 1. FC Bisamberg war sicher noch nicht der extreme Gradmesser. Mit SV Stockerau kommt nächste Woche ein Top-Team, das gleich wieder vorne mitspielen will.“