In der 2. Landesliga Ost hat sich SC Hirschwang am Samstag mit 2:0 gegen SV Donau Langenlebarn durchgesetzt. Trainer Jürgen Eckbauer sah nach einem etwas wackligen Beginn eine klare Steigerung seiner Mannschaft. Entscheidend waren aus seiner Sicht die beiden Tore vor der Pause, denn danach hatte Hirschwang das Spiel im Griff und ließ über weite Strecken nur wenig zu.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Ganz ohne Mühe startete Hirschwang nicht in diese Partie. Eckbauer schilderte offen, dass seine Mannschaft erst hineinfinden musste und die Gäste zunächst besser in der Begegnung waren. „Die ersten zehn, fünfzehn Minuten war Langenlebarn besser. Da haben wir etwas gebraucht, bis wir ins Spiel gekommen sind“, sagte der Trainer. Danach aber kippte das Geschehen spürbar. Hirschwang bekam die Partie laut Eckbauer „in den Griff“ und nutzte diese Phase auch auf der Anzeigetafel. In der 13. Minute brachte Libor Zondra die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Später legte Daniel Pichler in der 32. Minute per Elfmeter das 2:0 nach. Für Eckbauer war genau diese Abfolge der Punkt, an dem sich das Spiel klar auf die Seite seines Teams drehte. „Wenn du relativ schnell hintereinander das 1:0 und 2:0 machst, dann kippt das Spiel auf deine Seite“, erklärte er.
Dass Hirschwang zur Pause schon mit 2:0 vorne lag, war für den weiteren Verlauf besonders wichtig. Eckbauer verwies dabei nicht nur auf die beiden Treffer, sondern auch auf eine Szene unmittelbar vor dem Seitenwechsel. „Mit unserer ersten Torchance sind wir 1:0 in Führung gegangen. Dann haben wir durch einen Elfmeter das 2:0 gemacht“, fasste er die entscheidende Phase zusammen. Kurz vor der Pause musste dann auch der Torhüter der Gastgeber noch eingreifen. Eckbauer sagte dazu: „Kurz vor der Pause hat unser Torhüter einen Ball sehr gut gehalten, weil das 2:1 vor der Pause nicht positiv gewesen wäre.“ So aber blieb es beim 2:0, und Hirschwang konnte mit einer klaren Führung in die Kabine gehen. Dass der Sieg am Ende Bestand hatte, war für den Coach auch deshalb folgerichtig, weil seine Mannschaft über die gesamten neunzig Minuten nur wenig zuließ und das Spiel danach recht souverän zu Ende brachte.
In der Analyse nach dem Schlusspfiff hob Eckbauer vor allem die Arbeit seiner Mannschaft gegen den Ball hervor. „Die Laufbereitschaft, das Engagement, die Zweikampfhärte“, nannte er als größte Stärken an diesem Nachmittag. Gerade gegen einen Gegner wie Langenlebarn hatte das aus seiner Sicht großes Gewicht, denn der Trainer beschrieb die Gäste als unangenehm zu bespielen. „Langenlebarn ist immer ein schwieriger Gegner. Offensiv sehr, sehr stark, defensiv sehr kompakt und hart“, sagte Eckbauer, der deshalb umso zufriedener war, diese Aufgabe gelöst zu haben. Ganz ohne kritischen Blick fiel seine Bilanz aber nicht aus. „Wir haben heute seit zwei, drei Runden wieder mit dem Ball besser agiert. Da ist aber definitiv noch Luft nach oben“, meinte der Hirschwang-Coach. So bleibt unter dem Strich ein verdienter Heimsieg, auf dem sich aufbauen lässt, auch wenn intern klar ist, dass im eigenen Spiel mit dem Ball noch mehr drinnen sein soll.