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„In Obergänserndorf musst du die zweiten Bälle gewinnen“ – Hirschwang holt den 1:0-Auswärtssieg

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Obergänserndorf
SC Hirschwang

In der 2. Landesliga Ost hat sich TSU NeuMed Obergänserndorf am Sonntag gegen SC Hirschwang knapp mit 0:1 geschlagen geben müssen. Nach einem torlosen ersten Durchgang entschied Stefan Vollnhofer die Partie in Minute 54. Hirschwang-Trainer Jürgen Eckbauer sah auf dem kleinen Platz das erwartet schwierige Auswärtsspiel, in dem für ihn vor allem die zweiten Bälle und die Arbeit gegen den Ball den Unterschied gemacht haben.

Ersatzbank mit Sportplatz im Hintergrund

Image by Lutz Peter from Pixabay

Ein kampfbetonter Beginn auf engem Platz

Dass es in Obergänserndorf kein ruhiger Nachmittag werden würde, hatte Eckbauer schon vor dem Anpfiff erwartet. Genau so beschrieb er dann auch den Verlauf der Partie. „Es war das erwartet schwierige Spiel, wie immer in Obergänserndorf“, sagte der Hirschwang-Trainer. Durch den eher kleinen Platz entwickelte sich aus seiner Sicht ein „schnelles Hin und Her“, bei dem viel über Zweikämpfe, zweite Bälle und direkte Aktionen lief. Gerade in so einem Spiel war für Hirschwang wichtig, dem Gegner nicht zu viele Möglichkeiten zu geben. Eckbauer betonte, dass seine Mannschaft „sehr wenige Chancen für Obergänserndorf zugelassen“ habe. Gleichzeitig sei sein Team selbst immer wieder nach vorne gekommen und auch bei Standards gefährlich gewesen. Dass es zur Pause trotzdem 0:0 stand, passte zu einem Spiel, in dem vieles umkämpft war und in dem sich jeder Ballgewinn sofort bemerkbar machte.

Nach der Pause wird Hirschwang gefährlicher

Den wichtigsten Punkt der Partie benannte Eckbauer sehr klar. „Der wichtigste Moment ist, dass man in Obergänserndorf die zweiten Bälle gewinnt. So kann der Gegner nicht in die Offensive kommen“, sagte er. Genau darin sah er auch den Grund, warum Hirschwang nach dem Seitenwechsel noch stärker wurde. Zeitweise habe seine Mannschaft das „sehr gut gemacht“, dazu sei sie in der zweiten Halbzeit „noch mal gefährlicher“ geworden. In der 54. Minute fiel dann auch die Entscheidung: Nach einem Zweikampf im Mittelfeld schaltete Hirschwang laut Eckbauer schnell um, spielte sofort in die Tiefe und nutzte die Situation eiskalt aus. Obergänserndorf reklamierte dabei auf Abseits, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Stefan Vollnhofer blieb dran und erzielte das 1:0. Für Eckbauer war das zu diesem Zeitpunkt eine verdiente Führung, weil seine Mannschaft nach der Pause mehr Druck machte und in diesen direkten Momenten wacher war.

Robust gegen den Ball und am Mann

Neben dem Tor hob der Hirschwang-Coach vor allem die Arbeit seiner Mannschaft gegen den Ball hervor. „Wir waren sehr gut gegen den Ball“, sagte Eckbauer und führte aus, dass sein Team nach hohen Bällen nach vorne vor allem bei den zweiten Bällen robust gewesen sei. Dazu kam aus seiner Sicht eine konsequente Zweikampfführung. „Wir waren sehr gut am Mann drauf“, meinte er, und genau dadurch habe Obergänserndorf nur selten in die Offensive gefunden. Den Gastgeber wollte Eckbauer trotz der Niederlage nicht kleinreden. Er sprach von einem Gegner, der „sehr intensiv“ und „sehr laufbereit“ gespielt habe und auf eigenem Platz „sehr, sehr ungut“ zu bespielen sei. Auch den Unparteiischen beurteilte er insgesamt positiv: „Der Schiedsrichter hat das Spiel über weite Strecken sehr, sehr gut geleitet.“ Dass Hirschwang aus seiner Sicht in beiden Halbzeiten jeweils einen Elfmeter hätte bekommen können, änderte für ihn nichts am Endgefühl. „Wir sind froh, dass wir trotzdem drei Punkte mitgenommen haben“, sagte Eckbauer. Genau das blieb am Ende unter dem Strich stehen: ein knapper Auswärtssieg, den sich Hirschwang mit viel Arbeit, Präsenz und dem entscheidenden Treffer von Vollnhofer verdient hat.

2. Landesliga Ost: Oberg.dorf : Hirschwang - 0:1 (0:0)

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    Stefan Vollnhofer 0:1