Spielberichte

SC Rathauskeller Melk, Co-Trainer Alfred Konrad: „Das Duell war ausgeglichen“ – Blitzkonter entscheidet 2:1-Derby in Weißenkirchen

SC Weißenkirchen
SC Melk

Die Entscheidung fiel im Eiltempo – erst der Ausgleich, dann die sofortige Antwort und Jubel beim SC Rathauskeller Melk. Im Duell der 2. Landesliga West beim SC Weißenkirchen gewann die Auswärtsmannschaft mit 2:1, zur Pause hatte es 1:0 gestanden. Alfred Konrad, Co-Trainer von SC Rathauskeller Melk, ordnete das Geschehen nüchtern ein und betonte sowohl die kontrollierte Spielanlage seines Teams als auch den Charakter der Partie. Auf Nachfrage zur Statik des Spiels sagte er: „Melk hatte mehr Kontrolle über das Spiel.“ Der Ton auf dem Feld blieb fair, die Umstände waren fordernd – passend zu einem Derby, das erst in der Schlussphase kippte.

Fußballspieler in grünem Trikot mit einer Grätsche

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Spielverlauf und Schlüsselminuten

Melk erwischte den besseren Start: In der 21. Minute traf Christoph Schmidinger zum 1:0. Weißenkirchen kam nach der Pause stärker auf und glich spät aus – Kosta Drazic stellte in der 84. Minute auf 1:1. Doch die Antwort der Gäste folgte sofort: Nur eine Minute später brachte Petr Kurtin Melk wieder in Front und besorgte in der 85. Minute das 2:1. Damit entschieden zwei Aktionen binnen Sekunden das Wachau-Derby. Schon zuvor hatte sich eine enge Partie abgezeichnet, in der Melk in der 1. Halbzeit mehrere Möglichkeiten vorfand und die Weichen zur 1:0-Pausenführung stellte.

Konrads Analyse: Kontrolle, Taktik und Bedingungen

Konrad bewertete die 1. Halbzeit als chancenreicher für seine Mannschaft und hielt fest, dass die Effizienz höher hätte sein können. Seine Gesamtanalyse fiel klar aus: „Melk hatte mehr Kontrolle über das Spiel.“ Zur Ausführung des Matchplans sagte er: „Grundsätzlich wurden die taktischen Vorgaben gut umgesetzt.“ Die Intensität blieb dabei im Rahmen: „Es war eine fair geführte Partie von beiden Seiten.“ Begleitet wurde das Derby von schwierigen Platzverhältnissen, auf die Konrad ausdrücklich verwies. Strittige Szenen blieben aus, der Unparteiische erhielt Lob: „Der Schiedsrichter war ein souveräner Leiter der Partie.“ Standardsituationen spielten aus seiner Sicht keine entscheidende Rolle.

Derby-Stimmung und Ausblick

Konrad fasste die Bedeutung des Auswärtssieges und den Moment nach dem langen Winter klar zusammen: „Positiv waren die drei Punkte. Es war unheimlich schwierig. Wir wussten nicht, wo wir stehen. Nach der Vorbereitung ist der Auftakt immer eine sehr schwierige Angelegenheit. Die drei Punkte im Wachau-Derby haben wir nach Melk mitgenommen. Diesbezüglich sind wir zufrieden. Nächste Woche Amstetten – eine neue Herausforderung. Hier müssen wir wieder fokussiert ins Spiel reingehen, damit die drei Punkte im Schuberth Stadion bleiben.“ Das Statement unterstreicht den Wert des Derbyerfolgs und den unmittelbaren Fokus auf die nächste Aufgabe – ohne große Worte, aber mit klarer Zielsetzung.

2. Landesliga West: Weißenkirchen : SC Melk - 1:2 (0:1)

  • 85
    Petr Kurtin 1:2
  • 84
    Kosta Drazic 1:1
  • 21
    Christoph Schmidinger 0:1