In der 2. Landesliga West feierte der SC Rathauskeller Melk in Runde 21 einen 2:0-Heimsieg gegen den SV Absdorf. Ein Blitzstart und ein Treffer nach der Pause brachten die Entscheidung. Co-Trainer Alfred Konrad sprach von einem „positiven Ergebnis“ bei überschaubarer spielerischer Qualität – wichtiger noch: „Wir haben den Heimfluch endlich besiegt.“ Die Treffer durch Manuel Mayer und Christoph Schmidinger gaben den Takt vor an einem Abend, an dem Melk zu Hause das ersehnte Erfolgserlebnis einfuhr und den Schwung endlich wieder auf die eigene Seite zog.

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Melk brauchte kaum Anlauf: Schon in Minute zwei zappelte der Ball im Netz, das 1:0 setzte die Richtung für den Abend. Alfred Konrad schilderte den Auftakt ausführlich: „Das 1:0 in der zweiten Minute war eine Vorlage von Felix Wieseneder auf Manuel Mayer, und der hat wunderschön abgeschlossen.“ Nach dem frühen Führungstreffer blieb es bis zur Pause beim knappen 1:0, viel spielte sich im Mittelfeld ab, ohne dass die Anzeigetafel erneut ansprang.
Direkt nach dem Seitenwechsel setzten die Hausherren dann nach und machten den Deckel drauf: „Das zweite Tor: Pass von Michael Brandstetter auf Manuel Mayer, Mani Mayer legt quer und Christoph Schmidinger schiebt eiskalt zum 2:0 ein“, so Konrad. In der 55. Minute stand damit der Endstand, Melk hatte die nötige Effizienz gefunden, um die Punkte in Melk zu behalten.
In seiner Einordnung blieb Alfred Konrad geerdet. „Das Ergebnis ist positiv. Das Spiel war von der Qualität her auf einem bescheidenen Niveau“, sagte der Co-Trainer und brachte damit auf den Punkt, was viele am Platz gesehen hatten: Es war kein fußballerisches Feuerwerk, aber einer dieser Abende, an denen das Resultat zählt. Umso größer fiel sein Respekt für den Gegner aus. „SV Absdorf hat eine ganz gute Leistung erbracht und war sicher ein ebenbürtiger Gegner“, betonte er. Auch Nebenkriegsschauplätze gab es keine: „Es gab keine strittigen Szenen.“ So blieb die Geschichte des Spiels eine klare – früh geführt, nach der Pause nachgelegt und anschließend sauber fertiggespielt.
Der sportliche Wert dieses 2:0 ging in Melk deutlich über drei Punkte hinaus. „Dass wir zu Hause den ersten Heimsieg 2026 gefeiert haben – das war das Positive. Diesen Heimfluch haben wir endlich besiegt“, sagte Konrad hörbar erleichtert. Nach Wochen, in denen es daheim nicht laufen wollte, war der frühe Treffer von Manuel Mayer das passende Signal, und mit dem 2:0 durch Christoph Schmidinger legten die Gastgeber zur richtigen Zeit nach. Absdorf blieb trotz ordentlicher Leistung ohne Torerfolg, weil Melk die Führung konsequent verteidigte und nichts mehr anbrennen ließ. Für die Melker bedeutet der Abend vor allem Rückenwind: ein wichtiges Resultat, das Ruhe gibt, Selbstvertrauen schafft und den Blick auf die nächsten Aufgaben etwas leichter macht – ganz ohne große Worte, aber mit einem greifbaren Befreiungsschlag am eigenen Platz.