Im Duell der beiden Mittelfeldmannschaften setzte sich Siebenhirten auf der eigenen Anlage vor nicht ganz 100 Zuschauern mit 3:2 durch. Dabei war Pellendorf aber um nichts schlechter, fand ebenfalls gute Möglichkeiten vor. Doch einmal mehr sorgte Jürgen Grohotolszky für den entscheidenden Moment im Siebenhirtner Spiel.
Die Hausherren konnten zwar mit dem besten Kader antreten, doch schon nach wenigen Sekunden blieb Kapitän Florian Oberländer im Rasen hängen und musste mit einer Knöchelverletzung runter. Die Gäste gingen nach zehn Minuten in Führung: Torhüter Lukas Klaus wollte das Spiel mit einem Abschlag schnell machen, traf aber einen gegnerischen Stürmer. Der Ball wurde rasch zur Mitte gespielt, wo Jürgen Niszler zum 1:0 traf. Doch Mitte der ersten Halbzeit drehten die Hausherren das Spiel. Mike Fiilipp sorgte mit einem Schuss ins kurze Eck für den Ausgleich, Mauel Zott war nach einem Freistoß von Hartmut Schmatzberger mit dem Kopf zur Stelle - 2:1.
In der zweiten Halbzeit machte Pellendorf den besseren Eindruck und kam durch Tom Stegeman zum Ausgleich. "Der Treffer war nur eine Frage der Zeit. Wir haben ohne Mittelfeld gespielt", ärgerte sich Siebenhirtens Trainer Andreas Grohotolzky. Doch was wäre ein Siebenhirten-Spiel ohne Tor von Jürgen Grohotolszky. Der Stürmer konnte sich für einmal aus der Bewachung von Andreas Mühlhofer lösen und traf zum alles entscheidenden 3:2.