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„Mit Wille und ein bisschen Spielglück“ – Kreuzstetten ringt Haringsee II 1:0 nieder

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Haringsee II
FC Kreuzstetten

In der Bezirksklasse Weinviertel hat sich Haringsee II am Sonntag lange gewehrt, am Ende nahm aber FC Kreuzstetten einen knappen 1:0-Auswärtssieg mit. Für Sektionsleiter Erich Brim war es „von Anfang bis zum Schluss ein großer Kampf“, in dem seine Elf personell geschwächt antreten musste und den Unterschied am Ende vor allem mit Wille und etwas Spielglück machte. Weil Haringsee II spielerisch gut dagegenhielt und Kreuzstetten seine Möglichkeiten nicht sauber zu Ende spielte, blieb die Partie bis zuletzt eng.

Rote Schalensitze einer Fußballtribüne

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Starks Kopfball entscheidet eine enge Partie

Der einzige Treffer fiel in der 32. Minute, und genau dieser Moment reichte Kreuzstetten an diesem Tag. Brim beschrieb die Entstehung klar: „Es war aus dem Mittelfeld eine Flanke von Martin Freudhofmaier auf Markus Stark, der dann mit dem Kopf gefühlvoll in die linke Kreuzecke verwandelt hat.“ Damit stand es 1:0 für die Gäste, zugleich auch schon der Halbzeitstand. Mehr Zählbares kam danach nicht mehr dazu, obwohl die Partie laut Brim durchgehend eng blieb und auf beiden Seiten viel Arbeit verlangte. Gerade weil sich kein Team entscheidend absetzen konnte, bekam diese Szene aus der 32. Minute noch mehr Gewicht und blieb letztlich der ausschlaggebende Moment.

Brim hebt Einsatz und personelle Lage hervor

Aus Sicht des Kreuzstettener Sektionsleiters war der Sieg deshalb weniger eine Sache klarer spielerischer Überlegenheit als eine Frage von Einsatz und Beharrlichkeit. „Es war von Anfang bis zum Schluss ein großer Kampf“, sagte Brim, der auch auf die personelle Lage verwies: „Für uns war es sehr mühsam, weil einige Stammspieler gefehlt haben.“ Umso höher bewertete er, dass seine Mannschaft trotzdem voll dagegenhielt und sich in die Partie hineinbiss. „Über den Kampf haben wir das Spiel trotzdem gewinnen können“, meinte er. Den entscheidenden Unterschied fasste Brim dann in wenigen Worten zusammen: „Es war sicher der Wille, vielleicht auch ein bisschen Spielglück, dass wir die Partie letztlich für uns entscheiden konnten.“

Respekt für Haringsee II, aber auch klare Selbstkritik

Brim verschwieg nach dem Schlusspfiff aber auch nicht, dass Kreuzstetten sich das Leben leichter hätte machen können. „Der Kampf und der Wille haben gut funktioniert“, sagte er, schob aber sofort nach: „Verbesserungspotenzial ist unsere Chancenauswertung, dann täten wir uns sicher leichter.“ Genau darin lag für ihn ein Grund, warum das Spiel bis zum Ende offen blieb. Gleichzeitig sprach er dem Gegner deutlich Respekt aus. Haringsee II habe sich „im Gegensatz zur Vorsaison qualitativ stark gesteigert“, erklärte Brim. „Sie waren spielerisch mehr als gleichwertig und manchmal sogar überlegen, haben ihre Chancen aber nicht genutzt.“ Damit beschrieb er eine Begegnung, in der Kreuzstetten zwar den Treffer machte, sich auf einen ruhigen Nachmittag aber nie verlassen konnte.

Wertvoller Auswärtssieg zum Frühstart

Diskussionen um besondere Aufreger wollte Brim nach dem Schlusspfiff nicht aufmachen. „Es gab keine gröbere Fehlentscheidung. Es war eher ausgeglichen auf beiden Seiten“, sagte er zu möglichen strittigen Szenen und ergänzte zum Unparteiischen: „Im Großen und Ganzen war die Leistung in Ordnung.“ So blieb unter dem Strich ein knapper, aber wertvoller Auswärtssieg, der Kreuzstetten nach zwei Runden bei sechs Punkten hält und auf Rang zwei der Tabelle bringt. Viel Glanz war an diesem 1:0 aus Sicht der Gäste nicht dabei, wohl aber genau das, was Brim immer wieder hervorhob: „Mit dem Willen haben wir das Spiel für uns entscheiden können.“ Für den Saisonstart ist das eine Aussage, mit der die Kreuzstettener gut leben können.

Bezirksklasse Weinviertel: Haringsee II : Kreuzstetten - 0:1 (0:1)

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    Markus Stark 0:1