In der Bezirksklasse Weinviertel hat sich SC Prinzendorf am Sonntag mit 3:1 gegen USV Kleinharras durchgesetzt. Die Gastgeber legten stark los, führten zur Pause 2:1 und machten die Partie erst spät endgültig zu. Für Cornelia Popp war die Sache nach dem Schlusspfiff trotzdem klar: Prinzendorf war über weite Strecken das bessere Team, und das 3:1 durch Erik Lepka war der Treffer, der den Sieg absicherte.

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Aus Sicht der Prinzendorfer begann die Partie genau so, wie man es sich als Heimteam wünscht. „Anfangs waren wir sehr überlegen. Die erste Halbzeit haben wir sehr gut gespielt“, sagte Cornelia Popp nach dem Spiel. Auf der Anzeigetafel war das auch früh zu sehen, denn schon in der 8. Minute brachte Erik Lepka Prinzendorf mit 1:0 in Front. Nach 20 Minuten legte Simon Martin Wolf das 2:0 nach, und damit hatte sich der Gastgeber eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Ganz ohne Gegenwehr ging es aber nicht in die Pause, weil Dominik Birnbacher in der 38. Minute für Kleinharras auf 2:1 verkürzte. Trotzdem blieb bei Popp der Eindruck hängen, dass ihre Mannschaft den ersten Durchgang bestimmt und sich die Führung mit einer guten Leistung verdient hatte.
Auch im zweiten Abschnitt sah Popp ihre Mannschaft zunächst weiter auf einem guten Weg, auch wenn sich das Spiel nicht mehr ganz so klar anfühlte wie zu Beginn. „Die zweite Halbzeit war auch gut, aber ein bissl ist uns die Kraft ausgegangen“, sagte sie. Genau das passt zum Verlauf, denn beim knappen 2:1 blieb die Partie lange offen, obwohl Prinzendorf insgesamt die besseren Karten hatte. Der aus ihrer Sicht entscheidende Moment kam dann erst in der 85. Minute. Wieder war es Erik Lepka, der traf und mit seinem zweiten Tor des Tages auf 3:1 stellte. Popp hob diesen Treffer besonders hervor und beschrieb ihn so: „Er hat den Ball bekommen und ist dann alleine auf den Tormann zugelaufen. Das war ein sehr schönes Tor.“ Damit waren die drei Punkte endgültig auf Seiten der Gastgeber.
Interessant war nach dem Spiel vor allem, worauf Popp bei ihrer Analyse Wert legte. Sie blieb nicht nur beim Ergebnis stehen, sondern nannte auch Punkte, die ihr bei der eigenen Mannschaft aufgefallen sind. „Gut funktioniert hat die Kommunikation der Spieler. Sie reden mittlerweile miteinander“, sagte sie. Gerade in einem Spiel, in dem man zunächst überlegen auftritt und später den Vorsprung verteidigen muss, ist das ein Punkt, der viel aussagt. Gleichzeitig sprach sie aber auch eine Baustelle klar an: „Es sollte mehr Kraft aufgebaut werden.“ Genau dort sieht sie also noch Luft nach oben, obwohl das 3:1 am Ende stand. Am Gegner maß sie den Auftritt ihrer Mannschaft ebenfalls deutlich: „Ich finde einfach, dass wir Kleinharras überlegen waren.“ Diskussionen rund um die Spielleitung wollte sie hingegen keine aufmachen, im Gegenteil: „Der Schiedsrichter war sehr in Ordnung.“ Für Prinzendorf bleibt damit unter dem Strich ein Heimsieg, der auf einer starken ersten Halbzeit aufgebaut war, spät abgesichert wurde und zugleich gezeigt hat, woran die Mannschaft weiter arbeiten will.