Spielberichte

Nach dem 2:1 traute sich Ebenthal mehr und zog in Prinzendorf noch vor der Pause davon

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SC Prinzendorf
SV Ebenthal

In der Bezirksklasse Weinviertel hat sich SC Prinzendorf am Sonntag gegen SV Ebenthal mit 2:6 geschlagen geben müssen. Trainer Karl Jungmann sah nach einer kurzen Abtastphase vor allem das frühe 1:0 und das 2:1 als Schlüsselmomente. Ebenthal nutzte seine stärkste Phase vor der Pause und ging mit einem klaren Vorsprung in die Kabine.

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Nach ruhigem Beginn wurde Ebenthal konsequent

Karl Jungmann beschrieb den Auftakt als vorsichtigen Beginn ohne großes Risiko. "Am Anfang war es ein Abtasten", sagte der Ebenthal-Coach über die ersten Minuten. Dann brachte Matthias Veit die Gäste in der 11. Minute in Führung. Jungmann schilderte die Szene so, dass Veit aus rund 16 Metern abzog und der Ball noch unhaltbar abgefälscht wurde. Prinzendorf antwortete aber und kam durch Enis Govedari in der 19. Minute zum 1:1. Wirklich in die richtige Richtung kippte die Partie aus Sicht der Gäste aber erst kurz danach, als Vladimir Girman wenig später das 2:1 erzielte. "Wichtig war gleich das 1:0, damit wir ein bissel ins Spiel kommen. Und natürlich das 2:1, damit wir wieder vorne waren und uns wieder mehr getraut haben", erklärte der Trainer.

Die stärkste Phase lag klar vor der Pause

Zwischen der halben Stunde und dem Seitenwechsel war Ebenthal dann das klar bessere Team. Jungmann sprach sogar von der stärksten Phase seiner Mannschaft und meinte, dass da noch mehr möglich gewesen wäre. "Zwischen etwa der 30. Minute und dem Halbzeitpfiff hatten wir eigentlich unsere stärkste Phase. Da hätten wir das ein oder andere Tor mehr machen können", sagte er. Das 2:1 durch Girman sei schön herausgespielt gewesen, mit einem Doppelpass vor dem Strafraum und einem sauberen Abschluss. In der 41. Minute erhöhte Martin Stolz auf 3:1, nachdem Thomas Hrubant zuvor abzog und der Ball nur kurz abgewehrt werden konnte. Kurz vor der Pause legte Matthias Veit in der 44. Minute noch das 4:1 nach. Jungmann war sich damit schon sehr sicher: "Nach dem 4:1 war ich mir ziemlich sicher, dass wir die Partie gewinnen werden. So etwas lassen wir uns normal nicht mehr nehmen."

Nach dem Wechsel blieb es ausgeglichener

So deutlich wie vor der Pause war Ebenthal nach dem Seitenwechsel laut Jungmann nicht mehr überlegen. "Nach der Halbzeit war es eigentlich ein ziemlich ausgeglichenes Spiel", sagte er über die zweite Hälfte. Trotzdem blieb seine Mannschaft gefährlich genug, um weiter nachzulegen. In der 70. Minute traf Thomas Hrubant mit einem satten Schuss zum 5:1. In der Schlussphase fielen dann noch zwei Tore binnen kurzer Zeit. Zuerst verkürzte Erik Lepka für Prinzendorf auf 2:5, danach stellte Radoslav Sekac den 6:2-Endstand her. Jungmann sah die größte Stärke seiner Mannschaft an diesem Nachmittag vor allem in der Ordnung. "Heute war die Kompaktheit von der Mannschaft unsere größte Stärke. Wir waren ziemlich kompakt, haben phasenweise einen sehr schönen Fußball gespielt und das war, glaube ich, das Erfolgsrezept heute."

Klarer Sieg, aber nicht ohne Hinweise für die nächsten Wochen

Ganz ohne Kritikpunkte wollte der Ebenthal-Trainer den Auftritt trotz sechs erzielter Treffer nicht stehen lassen. Auf die Frage nach dem Verbesserungspotenzial antwortete er knapp, aber deutlich: "Im Spielerischen beziehungsweise auch in den Abschlüssen." Auch den Gegner ordnete er nüchtern ein. Prinzendorf sei im weiteren Verlauf geschwächt gewesen, deshalb habe es "nicht wirklich so eine Riesengegenwehr" gegeben. Mit der Leitung des Unparteiischen war Jungmann ebenfalls einverstanden. "Aus meiner Warte gab es keine strittigen Situationen. Der Schiedsrichter hat die Partie sicher geleitet", sagte er. Für Ebenthal zählt damit vor allem das Ergebnis: Mit dem 6:2-Auswärtssieg steht die Mannschaft nach der neunten Runde bei 19 Punkten und liegt aktuell auf Rang zwei. Der Auftritt in Prinzendorf war damit nicht nur torreich, sondern auch ein wichtiger Schritt im oberen Bereich der Tabelle.

Bezirksklasse Weinviertel: Prinzendorf : Ebenthal - 2:6 (1:4)

  • 81
    Radoslav Sekac 2:6
  • 81
    Erik Lepka 2:5
  • 70
    Thomas Hrubant 1:5
  • 44
    Matthias Veit 1:4
  • 41
    Martin Stolz 1:3
  • 29
    Vladimir Girman 1:2
  • 19
    Enis Govedari 1:1
  • 11
    Matthias Veit 0:1