Zwischen dem Gebietsliga Nord/Nordwest-Duell des FC Tulln und des ATSV Sparta Deutsch-Wagram überwog nach dem Schlusspfiff Erleichterung: Trainer Kristian Fitzbauer sprach von einem hart erarbeiteten, knappen Erfolg und stellte klar: „Das Wichtigste waren die drei Punkte.“ Seine Bilanz zeichnete ein Spiel mit viel eigener Kontrolle, wenig Räumen und geduldiger Arbeit gegen einen tiefstehenden Gegner – ein Auftritt, der vor der Osterpause Zusammenhalt und Reife betonte.

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Die Gäste agierten sehr kompakt, blieben tief und setzten auf schnelle Umschaltmomente. Tulln hatte über weite Strecken deutlich mehr Ballbesitz, fand jedoch lange kaum Lücken und tat sich zunächst schwer, zwingende Chancen zu kreieren. Aus Sicht von Fitzbauer war der Sieg über die vollen 90 Minuten verdient, weil seine Mannschaft geduldig blieb. Körperlich war es ein normales Fußballspiel ohne überharte Szenen.
Die erste Hälfte war chancenarm; die gefährlichste Szene der Gäste resultierte aus einem Weitschuss, den Tullns Torhüter stark parierte. Kurz darauf schlug die Heimelf zu: In Minute 39 traf Robin Josefik zum 1:0, und mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. Fitzbauer betonte, dass ein möglicher Rückstand die Aufgabe doppelt schwierig gemacht hätte – umso wichtiger war der Zugriff auf das Spiel noch vor dem Pausenpfiff.
Nach der Pause hatte Tulln die klar besseren Möglichkeiten und hätte die Partie frühzeitig entscheiden können. Für den Trainer haben eng geführte 1:0-Erfolge besonderen Wert, weil sie das Team zusammenschweißen. Herausragend hob er Matthias Knapp hervor: Der junge Tullner überzeugte mit enormer Laufbereitschaft und starkem Zweikampfverhalten.
Am Ende blieb es beim 1:0 – der knappe Erfolg vor der Osterpause sorgt für Zufriedenheit. Nun heißt es regenerieren und ab Dienstag fokussiert weiterarbeiten.