Nach dem 2:2 zwischen SV Boombell Gablitz und Mannsdorf-Großenzersdorf II in der Gebietsliga Nord/Nordwest ordnete Harald Feichtinger den Abend als leistungsgerecht ein: Mal dominierte sein Team, mal der Gegner – zahlreiche Chancen, hohes Tempo und insgesamt fair geführte Zweikämpfe prägten die Partie. Zugleich richtet er den Blick nach vorn und fordert klare Haltung: Siegermentalität, Einsatzwille und die Überzeugung, endlich voll zu punkten.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Der Auftakt gehörte den Gästen: In der 1. Minute brachte Yasin Kirimli Mannsdorf-Großenzersdorf II mit 1:0 in Führung, in der 14. Minute erhöhte Christoph Sturm auf 2:0; zur Halbzeit stand es 2:0. Zum Führungstreffer meinte Feichtinger, er habe die Entstehungsszene nicht genau gesehen; seine Kollegen hätten die Entscheidung jedoch als korrekt eingeschätzt. Im Rückblick fasst er zusammen: „Insgesamt, das ganze Spiel betrachtet, geht das 2:2 in Ordnung.“
Nach der Pause kam Gablitz zurück: Aleksandar Borjanovic verkürzte in der 67. Minute auf 2:1, Amel Omanovic traf in der 85. zum 2:2. Beim Stand von 2:1 verpasste Mannsdorf die mögliche Entscheidung, weil ein satter Abschluss stark vom Gablitz-Keeper pariert wurde. Zugleich räumte Feichtinger ein: „Defensiv waren wir nicht immer sattelfest – so ist das erste Gegentor entstanden.“
In der Schlussphase kam noch Brisanz dazu: „In der 94. Minute spielten wir einen Pass in die Tiefe und wurden – aus unserer Sicht zu Unrecht – wegen Abseits zurückgepfiffen. Da hätten wir noch einmal die große Chance auf das 3:2 gehabt.“ Insgesamt bilanzierte er die Chancenverteilung so: Beide Teams hatten etwa fünf bis sechs hochkarätige Möglichkeiten.
Feichtinger hob die fairen Zweikämpfe und die ordentliche Linie des Unparteiischen hervor – und schloss mit einer klaren Ansage: „Ich fordere Siegermentalität, Einsatzwille und die Überzeugung, dass wir endlich die drei Punkte holen.“