Nach dem Auftritt des SC Lassee gegen den SC Laa/Thaya in der Gebietsliga Nord/Nordwest zeichnete sich eine klare Stimmungslage ab: Bernhard Fassl sprach von Kontrolle, Zielstrebigkeit und berechtigtem Selbstvertrauen. „Unser Team hatte über 90 Minuten die Kontrolle“, hielt der Obmann fest und lobte die Umsetzung der Vorgaben. Zugleich betonte er, dass es bei der Mannschaft immer wieder etwas zu verbessern gebe – eine nüchterne, aber zufriedene Einordnung eines Abends, der für Lassee vor allem in der Anfangsphase die Weichen stellte.

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Fassl ordnete das Geschehen deutlich ein: „Wir hatten das Spiel über 90 Minuten unter Kontrolle – ein verdienter Sieg.“ Diese Linie spiegelte sich früh wider. In einer druckvollen Anfangsphase setzte Lassee die entscheidenden Akzente: Nach neun Minuten traf Jan Felkl zum 1:0, in Minute 15 erhöhte Peter Kohlhauser auf 2:0, und nach 30 Minuten legte Maximilian Hansi zum 3:0 nach – zur Pause stand es 3:0. Die frühe Dominanz mündete nicht in Hektik, sondern gab mit jedem gewonnenen Zweikampf und jeder gelungenen Passfolge zusätzliche Sicherheit. Geordnet, zielstrebig und mit klaren Abläufen über die Flügel wie durch die Zentrale hielt Lassee die Balance im Spiel.
Im Chancenverhältnis sah der Obmann sein Team vorn: „Wir hatten mehr Torchancen als Laa.“ Das passte zur Wahrnehmung einer Partie, in der Lassee das Geschehen strukturierte, die wichtigen Räume kontrollierte und früh die Tore fand. Im physischen und zweikampfbetonten Bereich blieb die Begegnung aus seiner Sicht im Rahmen: „Im Großen und Ganzen war das alles in Ordnung.“ Auch taktisch vermittelte Fassl das Bild einer Mannschaft, die ihren Plan verlässlich auf den Platz brachte: „Es gibt bei der Mannschaft immer wieder etwas zu verbessern, aber insgesamt war das Spiel in Ordnung – und auch die Taktik war in Ordnung.“
Einzelne Akteure erhielten explizites Lob. „Unser Konstantin Breuer war das Um und Auf in der Mannschaft“, sagte Fassl und stellte damit den zentralen Anker im Lassee-Gefüge heraus – Taktgeber, Balancespieler und Stimme auf dem Platz. Zudem hob er Lukas Nürnberger positiv hervor. Der Blick über den Abend hinaus fiel ambitioniert aus: „Wir dürfen den Anspruch nach oben stellen. Wir sind aktuell Fünfter, aber wir haben noch immer Chancen, unter die ersten drei zu kommen – und die Mannschaft wird das sicherlich umsetzen.“ Der 3:0-Sieg untermauert diesen Anspruch: Selbstbewusstsein ja, aber ohne Übermut; klare Zielsetzung, getragen von Struktur, Qualität und Disziplin.