Spielberichte

FC Tulln jubelt 4:1 – Fitzbauer: „Über 90 Minuten die dominierende Mannschaft“

FC Tulln
SCG Eckartsau

Nach dem Duell zwischen FC Tulln und SCG Eckartsau in der Gebietsliga Nord/Nordwest sprach Trainer Kristian Fitzbauer von einer reifen Vorstellung mit klarer Dominanz und einem spürbaren Schritt nach vorne. „Wir waren über 90 Minuten die dominierende Mannschaft – der Sieg geht in Ordnung“, hielt er fest. Besonders hob er die verbesserte Effizienz im Abschluss hervor, freute sich über eine stimmungsvolle Kulisse und einen hervorragend präparierten Platz. Zugleich richtet er den Blick nach vorne: Schwung konservieren, Ruhe bewahren – und sich auf ein schweres Heimspiel gegen Poysdorf einstellen.

Spieler rutscht mit Ball auf Rasen

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Dominanz und Effizienz als Leitmotiv

Fitzbauer ordnete das Spiel klar ein: Eckartsau setzte auf Kompaktheit und schnelle Umschaltmomente, seine Elf antwortete mit Kontrolle über weite Strecken und konsequenter Chancenverwertung. Den Auftakt prägte die frühe Führung: Robin Josefik traf in der 16. Minute zum 1:0 und legte in der 36. das 2:0 nach. Kurz vor der Pause erhöhte Christoph Knasmüllner in der 41. Minute auf 3:0 – mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen. Nach dem Anschluss von Eckartsau durch Lucas Ramos in der 69. Minute zum 3:1 stellte Josefik in der 78. mit seinem Dreierpack den 4:1-Endstand her. „Wir haben die hochkarätigen Möglichkeiten diesmal verwertet“, betonte Fitzbauer – und verwies zugleich auf eine Großchance beim Stand von 3:0, als das mögliche 4:0 noch liegen blieb: „Dann wäre wohl früher mehr Ruhe ins Spiel gekommen.“

Standards im Griff, Ruhe bewahrt

Einen Schwerpunkt bildeten die ruhenden Bälle. „Eckartsau war bei Standards sehr gefährlich – das haben wir richtig gut verteidigt“, erklärte Fitzbauer. Eigene Standardsituationen hatte Tulln nur wenige, dennoch blieb die Kontrolle bestehen. Auch in den offenen Phasen nach dem 4:1 ließ seine Mannschaft nichts mehr anbrennen; auf beiden Seiten gab es Möglichkeiten, Tullns Torwart parierte in entscheidenden Momenten stark. Zum Unparteiischen sagte der Trainer: „Er hat es sehr gut geleitet – wirklich strittige Szenen gab es nicht.“

Kulisse, Platz und der Blick nach vorn

Die Rahmenbedingungen passten – und sie trugen zur Spielkontrolle bei. Fitzbauer lobte die intensive Platzarbeit unter der Woche und die Unterstützung von den Rängen: „Der Platz war in sehr gutem Zustand, und die Atmosphäre war für uns positiv.“ Dieses Gefühl trug die Mannschaft: „Heute waren wieder zahlreiche Zuschauer da – das freut uns natürlich, zumal wir um den Meistertitel spielen.“

Sportlich soll der eingeschlagene Weg beibehalten werden, mit klarer Ansage für die nächste Aufgabe: „Nach den zuletzt knappen Siegen war es wichtig, einen guten Schritt zu setzen. Die drei Punkte zählen, und wir haben ein dominantes Spiel gezeigt. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen – uns erwartet ein sehr schweres Heimspiel gegen Poysdorf.“ 

Gebietsliga Nord/Nordwest: FC Tulln : Eckartsau - 4:1 (3:0)

  • 78
    Robin Josefik 4:1
  • 69
    Lucas Eduardo Ramos 3:1
  • 41
    Christoph Knasmüllner 3:0
  • 36
    Robin Josefik 2:0
  • 16
    Robin Josefik 1:0