MIt zwei Spielen am Freitag startet die 21. Runde der Gebietsliga Nord/Nordwest. Dabei sind mit Sierndorf und Hollabrunn zwei Abstiegskandidaten involviert. Beide Mannschaften brauchen dringend Punkte. Langenzersdorf und Orth sind erst am Samstag bzw. Sonntag an der Reihe. Für diese vier Teams gilt "Verlieren verboten".
Mit großer Spannung wird das Derby zwischen diesen beiden Mannschaften erwartet, die zuletzt beide nicht in Topform waren. Sierndorf ist schon seit neun Spielen ohne Sieg. Spillern hingegen zeigte in Enzersfeld eine ganz schwache Leistung. Ein Sieg würde Spillern wohl den Klassenerhalt sichern.
Hollabrunn geht als klarer Außenseiter ins Spiel, wenngleich man das letzte Heimspiel für sich entscheiden konnte. Korneuburg liegt punktgleich mit dem Dritten auf Platz fünf, möchte in der Tabelle aber sogar noch einen Angriff auf den zweiten Platz machen. Dazu sind drei Punkte beim Tabellenschlusslicht unbedingt notwendig. Christian Steindl ist diesmal aber gesperrt.
Im Spitzenspiel der Runde gehen beide Teams mit Selbstvertrauen ins Spiel, schließlich fuhren die Mannschaften zuletzt einen Sieg ein. Tulln kann auf den Heimvorteil bauen. Zu Hause musste man sich nur in zwei von zehn Spielen geschlagen geben. Laa ist aber die drittbeste Auswärtstruppe der Liga, gewann bisher jedes zweite Auswärtsspiel.
Langenzerdorf braucht dringend Punkte im Abstiegskampf. Jedoch wird das gegen den Tabellenführer alles andere als leicht werden. Manuel Führer ist zudem gesperrt. Aber auch Stripfing kann nicht komplett antreten. Ertan Gündüz ist nicht mit dabei. Bei der Größe des Kaders ist dieser Ausfall aber leichter zu verkraften.
Mit Miroslav Lastuvka fällt Enzersfeld der Mittelfeldstratege aus. Ernstbrunn hat mit enormen Personalproblemen zu kämpfen und kassierte zuletzt sieben Trümmer in Stripfing. Auf der eigenen Anlage ist der SKE aber um eine Klasse stärker, holte 22 der 30 möglichen Punkte. Enzersfeld siegte auswärts in dieser Saison erst einmal.
Prottes kämpft mit einem Personalengpass. Patrick Liska dürfte zwar diesmal wieder in die Formation rücken, dennoch ist die Mannschaft bei Weitem nicht komplett. Marchegg hat am Donnerstag noch den Nachtrag gegen Stripfing zu absolvieren, ist auswärts aber nicht gerade eine Macht. Nur zwei Siege in der Fremde konnten bisher gefeiert werden.
Obergänserndorf musste sich zuletzt überraschend klar in Marchegg geschlagen geben. Diesmal ist aber wieder Spielertrainer Michael Wagner mit dabei, der das Um und Auf dieser Mannschaft ist. Dafür muss Bernhard Fischill pausieren. Orth braucht die Punkte im Abstiegskampf, verlor aber das direkte Duell im Herbst mit 2:4.