In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat der SC Admira Gföhl am Freitagabend gegen den USV St. Bernhard/F. mit 1:4 verloren. Für Trainer Manuel Fettinger war der Auswärtssieg verdient, weil seine Mannschaft vom Anpfiff weg das aktivere Team war, gut verteidigte und ihre Chancen konsequent nutzte. Vor allem das 3:1 kurz nach der Pause sah er als jenen Moment, der die Partie klar in Richtung seiner Mannschaft drehte.

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Manuel Fettinger hatte schon in der Anfangsphase das Gefühl, dass seine Mannschaft das Spiel auf ihre Seite ziehen würde. „Wir waren von Beginn an die bessere Mannschaft. Wir haben vom Start weg gezeigt, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Auf dem Platz spiegelte sich das auch rasch im Ergebnis wider. In Minute 11 brachte Florian Ettenauer USV St. Bernhard/F. in Führung. Nur fünf Minuten später legte Zdenek Linhart das 0:2 nach. SC Admira Gföhl kam durch Martin Privrel in Minute 38 zwar auf 1:2 heran, zur Pause lagen die Gäste aber weiterhin vorne und hatten damit eine gute Basis für den weiteren Abend gelegt.
Gerade deshalb bekam die Phase nach Wiederbeginn aus Sicht der Gäste besonderes Gewicht. Fettinger nannte den dritten Treffer ganz klar den entscheidenden Moment des Spiels: „Das Tor unmittelbar nach der Pause zum 3:1 war schon ein Knackpunkt. Ich glaube, dass der Gegner da ein bisschen den Mut verloren hat, und das war dann der Schlüssel zum Sieg.“ In Minute 56 baute Laurenz Eichwalder den Vorsprung auf 1:3 aus. USV St. Bernhard/F. hatte sich damit für eine starke Phase nach der Pause belohnt. Den Schlusspunkt setzte in Minute 70 Leos Vozihnoj mit dem Treffer zum 1:4, der den Auswärtssieg endgültig absicherte.
Fettinger führte den klaren Auswärtssieg nicht nur auf die vier Tore zurück, sondern vor allem auf die Arbeitsweise seiner Mannschaft über die gesamten 90 Minuten. „Wir waren sehr fokussiert. Wir haben von Beginn an als Mannschaft sehr gut gegen den Ball gearbeitet, waren sehr entschlossen und haben in der Vorwärtsbewegung unsere Chancen sehr effektiv genützt“, sagte der Trainer. Gleichzeitig wollte er den Gegner nicht kleiner reden. „SC Admira Gföhl ist für mich eine sehr gute Mannschaft. SC Admira Gföhl ist nicht umsonst voriges Jahr Zweiter geworden“, betonte Fettinger und verwies nur auf eine aktuell schwierige Phase beim Heimteam. Umso mehr Gewicht hatte für ihn dieser Erfolg. Nach zwei Runden hält USV St. Bernhard/F. nun bei sechs Punkten, und auch da blieb der Trainer bei einer klaren Linie: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Start. Aber wir wollen akribisch weiterarbeiten und in den nächsten Runden weiter punkten.“