In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat USV Raabs/Thaya am Samstag gegen SC Amaliendorf-Aalfang klar mit 0:6 verloren. Für Trainer Manuel Lamp war der hohe Auswärtssieg vor allem deshalb so deutlich, weil seine Mannschaft den Matchplan vom Anpfiff weg durchgezogen hat. Amaliendorf lag schon zur Pause 3:0 vorne, ließ laut Lamp nur wenig zu und spielte seine Umschaltmomente konsequent und sauber zu Ende.

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Schon die Anfangsphase machte deutlich, warum Manuel Lamp nach dem Schlusspfiff so zufrieden klang. „Wir haben das, was wir uns vor dem Match vorgenommen haben, von den ersten Minuten an sehr gut umgesetzt“, sagte der Trainer. Amaliendorf ging früh in Führung, als Daniel Meyer in der 8. Minute das 0:1 erzielte. Mit dem Vorsprung im Rücken rissen die Gäste die Partie immer mehr an sich. Jonas Koller erhöhte in der 26. Minute auf 0:2, ehe Meyer in der 33. Minute seinen zweiten Treffer nachlegte. Zur Pause stand damit ein klares 0:3, das aus Sicht des Trainers vollkommen zum Spiel passte.
Für Lamp lag der entscheidende Punkt nicht in einem einzelnen Tor, sondern in der Art, wie seine Mannschaft den Plan durchzog. „Der wichtigste Moment war, dass wir das, was wir uns vor dem Match vorgenommen haben, auch sehr gut umgesetzt haben“, erklärte er. Besonders zufrieden war er damit, dass seine Elf gegen Raabs wenig zuließ und im Umschalten sehr klar blieb. „Wir haben eigentlich nichts oder nur wenig zugelassen und beim Umschaltspiel die Chancen sehr gut genutzt“, sagte der Amaliendorf-Coach. Diese Mischung aus Kontrolle und Konsequenz machte den Unterschied über weite Strecken deutlich sichtbar.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild aus Sicht der Gäste eindeutig. Amaliendorf nahm das 0:3 nicht nur mit in die zweite Hälfte, sondern legte weiter nach. In der 68. Minute traf Marek Sery zum 0:4, in der 82. Minute erhöhte Petr Bartejs auf 0:5 und kurz vor Schluss setzte Robin Hrobar mit dem 0:6 den Schlusspunkt. Lamp sah darin die Bestätigung für einen Auftritt, der vor allem im Vorwärtsgang sehr zielstrebig war. „Wir haben die Umschaltmomente sehr gut fertig gespielt, waren entschlossen vorm Tor und waren sehr spielbestimmend“, sagte er. Dass jedes Tor „sehr gut ausgespielt“ gewesen sei, passte für ihn genau ins Gesamtbild dieser Partie.
Bei aller Klarheit im Ergebnis vermied Lamp jede Geringschätzung des Gegners. „Der Gegner hat sehr gute Qualität, aber wir haben es heute einfach besser gemacht“, sagte er und ordnete damit auch die Höhe des Sieges ein. Gleichzeitig meinte der Trainer, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre: „Wenn wir die Umschaltmomente noch besser fertig gespielt hätten, hätten wir auch höher gewinnen können.“ Diskussionen abseits des Spielgeschehens gab es für ihn keine. In der Tabelle steht Amaliendorf nach drei Runden damit bei sechs Punkten auf Platz zwei, während Raabs bei drei Zählern hält.