Spielberichte

„Wichtig, heute endlich voll anzuschreiben“: Gföhl holt sich mit 4:0 den ersten vollen Erfolg

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SC Admira Gföhl
USV Dobersberg

In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat SC Admira Gföhl gegen USV Raika Dobersberg mit 4:0 gewonnen und damit den ersten vollen Erfolg der Saison eingefahren. Trainer Michael Blabensteiner sprach von einem lange ausgeglichenen Spiel, in dem vor allem zwei Szenen den Ausschlag gaben: das 1:0 per Elfmeter und ein gehaltener Strafstoß kurz vor der Pause.

Spieler mit dem Fuß auf dem Ball

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash

Ein Elfmeter bringt Gföhl auf Kurs

Blabensteiner machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass es zunächst keine einseitige Partie war. Den ersten wichtigen Moment gab es in der 20. Minute, als Martin Privel Gföhl mit dem 1:0 in Führung brachte. Für Blabensteiner war genau diese Szene schon ein Stück weit spielentscheidend, weil sein Team dadurch auf die richtige Seite kam. Noch wichtiger wurde aus seiner Sicht aber, was kurz vor dem Seitenwechsel passierte. „Ein entscheidende Moment war der Elfmeter, der gehalten wurde. Dass wir zu null in die Pause gegangen sind, hat uns gutgetan“, sagte er. Gföhl nahm die knappe Führung also nicht nur mit, sondern bekam durch den parierten Strafstoß auch noch einmal zusätzlichen Halt für die zweite Hälfte.

Nach der Pause nutzt Gföhl seine Momente eiskalt

Was Blabensteiner nach dem 1:0 und dem gehaltenen Elfmeter ansprach, zeigte sich dann unmittelbar nach Wiederbeginn auch auf der Anzeigetafel. In der 54. Minute erhöhte Nico Binder auf 2:0, nur zwei Minuten später legte Simon Stefanec mit seinem ersten Treffer des Tages das 3:0 nach. Gerade das frühe zweite Tor hob der Trainer als weiteren Knackpunkt hervor. „Dass wir zu null in die Pause gegangen sind und dann natürlich auch, dass der 2:0-Treffer relativ früh in der zweiten Hälfte gefallen ist, war entscheidend“, sagte Blabensteiner. Auch den Gegner ordnete er nüchtern ein. Dobersberg sei „kein einfacher Gegner“, habe an diesem Tag aber nicht richtig in die Partie gefunden. „Sie sind nicht so gut ins Spiel reingekommen, haben somit auch nicht den Zugriff gefunden“, meinte der Gföhler Coach.

Defensiv stabil, vorne endlich effizient

Dass die Partie am Ende so klar ausging, führte Blabensteiner nicht nur auf die Tore, sondern vor allem auch auf die Arbeit gegen den Ball zurück. „Was gut funktioniert hat, war heute die geschlossene Mannschaftsleistung, vor allem defensiv gesehen. Wir haben sehr wenig zugelassen“, sagte er. Besonders die Abwehr rund um Martin Privrel hat heute eine sehr gute Leistung gebracht. Dazu kam der Tormann, der mit dem gehaltenen Elfmeter die Null vor der Pause festhielt. Vorne setzte Gföhl dann immer wieder die entscheidenden Treffer. Simon Stefanec machte in der 87. Minute mit seinem zweiten Tor des Nachmittags auch noch das 4:0 und schnürte damit einen Doppelpack. Für den Trainer lag der Unterschied zwischen beiden Mannschaften am Ende recht einfach auf der Hand: „Der entscheidende Unterschied lag daran, dass wir heute endlich mal die Tore gemacht haben.“ Große Aufreger abseits davon sah er nicht, die Leistung des Schiedsrichters bewertete er als „okay“.

Ein Sieg, der für die nächsten Wochen helfen soll

Gerade weil Gföhl bislang noch auf den ersten vollen Erfolg gewartet hatte, bekam dieser Nachmittag für Blabensteiner noch einmal zusätzliches Gewicht. Er wollte den 4:0-Sieg gar nicht künstlich größer machen, betonte aber sehr deutlich, was dieses Ergebnis für seine Mannschaft bedeuten kann. „Es war wichtig, heute endlich voll anzuschreiben, den ersten Dreier in dieser Saison einzufahren. Das ist gut für die Moral, gut für das Selbstvertrauen und gut für die kommenden Aufgaben“, sagte der Trainer. Nach einem Spiel, das lange enger war, als es das Endergebnis vermuten lässt, stand damit ein klarer Heimsieg auf dem Papier. Gföhl nahm aus einer ausgeglichenen ersten Hälfte die Führung mit, überstand den kritischen Moment kurz vor der Pause und schlug dann nach dem Seitenwechsel konsequent zu. Genau diese Mischung aus Stabilität und Effizienz war es, die Blabensteiner an diesem Tag sehen wollte.

Gebietsliga Nordwest/Waldviertel: Gföhl : Dobersberg - 4:0 (1:0)

  • 87
    Simon Stefanec 4:0
  • 56
    Simon Stefanec 3:0
  • 54
    Nico Binder 2:0
  • 20
    Simon Stefanec 1:0