Spielberichte

„Ich bin total zufrieden“ – Mihaljica blickt stolz auf Maria Lanzendorfs beste Gebietsliga-Saison zurück

Maria Lanzendorf

In der Gebietsliga Süd/Südost hat SC Maria Lanzendorf die Saison auf Rang sieben mit 35 Punkten abgeschlossen. Der ganz große Sprung Richtung Platz fünf ist am Ende zwar nicht gelungen, trotzdem fällt die Bilanz von Trainer Djuro Mihaljica klar positiv aus. Als stärksten Gegner nennt der Coach Breitenau, vor allem aber hebt er die geschlossene Mannschaftsleistung, die starke Stimmung im Verein und die gute Ausgangslage für die neue Saison hervor.

Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Lange vorne dabei, am Ende ein starker siebenter Platz

Der Rückblick des Trainers beginnt nicht mit Rechenspielen, sondern mit ehrlicher Zufriedenheit. „Ich muss eigentlich schon zufrieden sein. Natürlich hätten wir gerne den fünften Platz gehalten, aber ich bin stolz auf die Mannschaft, wie sie sich präsentiert hat, wie sie gekämpft und wie sie gespielt hat“, sagt Djuro Mihaljica. Diese Einordnung passt auch gut zum Verlauf der Saison. Maria Lanzendorf startete auf Rang elf, arbeitete sich dann Schritt für Schritt nach vorne, war in Runde sieben sogar Zweiter und hielt sich über weite Strecken im vorderen Mittelfeld. Lange war Platz fünf in Reichweite, ehe die Mannschaft in der Schlussphase etwas zurückfiel. Dass am Ende dennoch Rang sieben herauskam, unterstreicht, dass diese Saison für den Verein mehr war als nur eine ordentliche Runde. Auch die letzten Wochen passen dazu: Aus den letzten fünf Spielen holte Maria Lanzendorf noch sieben Punkte und brachte die Spielzeit damit solide über die Linie.

Stolz auf das Kollektiv statt auf einzelne Namen

Im Verein selbst überwiegt deshalb klar der Stolz. „Die Stimmung ist wirklich sehr gut, da wir den besten Platz erreicht haben, seit wir in der Gebietsliga sind“, sagt der Trainer. Er verweist dabei nicht nur auf die Platzierung, sondern auch auf die Rahmenbedingungen. „Für unsere Verhältnisse war das einfach super“, sagt Mihaljica und macht damit klar, dass intern sehr wohl eingeordnet wird, was diese Mannschaft geleistet hat. Auffällig ist auch, dass er keinen einzelnen Spieler herausheben will. Auf die Frage nach besonderen Akteuren antwortet er bewusst mannschaftlich und sagt: „Es war eine tolle Leistung von der ganzen Mannschaft.“ Genau dieser Gedanke zieht sich durch seine gesamte Bilanz. Nicht Einzelne, sondern die Geschlossenheit der Gruppe steht im Vordergrund. Am deutlichsten wird das in seinem Saisonfazit: „Wir haben noch nie eine bessere Platzierung gehabt. Die Spieler haben eine tolle Saison abgeliefert und ich als Trainer bin stolz, dass das so verlaufen ist.“

Neuer Schwung im Sommer und Breitenau als Maßstab

Stillstand soll es in Maria Lanzendorf trotzdem nicht geben. Im Kader hat sich bereits etwas getan: Fünf Spieler haben den Verein verlassen, gleichzeitig gibt es laut Mihaljica auch viele neue Gesichter. Dazu kommt eine Veränderung abseits des Platzes. „Wir bekommen eine neue Vereinsführung, einen neuen Obmann, und das ganze Team in der Vereinsführung wird neu gestaltet“, sagt er. Sportlich ist die Ausgangslage in der Vorbereitung angenehm, denn „Stand jetzt sind alle fit“. Für die nächste Saison hat der Trainer auch gleich einen Maßstab genannt. Breitenau sei für ihn die beste Mannschaft gewesen, gegen die man in der Rückrunde gespielt habe. „Sie sind offensiv stark, defensiv gut gestanden und eine kompakte Mannschaft. Gegen die haben wir uns am schwersten getan“, sagt Mihaljica. Solche Gegner zeigen, wo die Latte in dieser Liga liegt. Der Blick nach vorne bleibt beim Coach trotzdem positiv. „Ich hoffe, dass wir in die neue Saison genauso starten, wie die vorige verlaufen ist“, sagt er.