In der Gebietsliga Süd/Südost hat SC Himberg am Freitagabend ein klares 6:0 gegen USC Kirchschlag gefeiert und damit den perfekten Saisonstart untermauert. Aus Sicht von Obmann Alexander Gogic war vor allem die Art und Weise entscheidend: viel Dominanz von Beginn an und eine deutliche 2:0-Pausenführung.

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Für Alexander Gogic war schon in den ersten Minuten zu sehen, dass seine Mannschaft das Spiel an sich reißen wollte. „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet, waren von Anfang an sehr dominant und haben Kirchschlag in die eigene Hälfte gedrückt“, sagte der Obmann des SC Himberg. Auch beim Ballbesitz sah er seine Mannschaft klar vorne: „Gefühlt hatten wir in der ersten Halbzeit 65 Prozent Ballbesitz.“ Diese Überlegenheit schlug sich dann auch im Ergebnis nieder. Lukas Haubenwaller brachte den SC Himberg in der 20. Minute in Führung, nur drei Minuten später erhöhte Christian Stanic auf 2:0. „Kirchschlag war meiner Meinung nach mit dem 2:0 zur Pause gut bedient. Es hätte durchaus auch höher sein können“, meinte er und verwies damit auf die klar besseren Möglichkeiten seines Teams vor dem Seitenwechsel.
Nach der Pause nahm die Partie aus Himberger Sicht genau die Richtung, die sich der Gastgeber erhofft hatte. Christian Stanic traf in der 47. Minute zum 3:0, und genau diesen Treffer hob Gogic im Rückblick besonders hervor. „Der Knackpunkt war kurz nach der Halbzeit, als Christian Stanic zum zweiten Mal durch eine Einzelaktion ein wunderschönes Tor geschossen hat“, sagte er. Danach bekam der SC Himberg laut Gogic immer mehr Räume und nutzte sie konsequent. Die Rote Karte gegen Patrick Nicolas Jeannin in der 63. Minute ordnete der Obmann zwar als eher harte Entscheidung ein, wollte sie aber nicht überbewerten. „Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl hätte man hier auch anders entscheiden können. Aber die rote Karte war sicher nicht der ausschlaggebende Grund, warum das Ergebnis dann so hoch ausgefallen ist.“ Viel wichtiger war für ihn, was danach aus der eigenen Bank kam. „Nachdem wir zwei Spieler vom Feld genommen haben und unsere jungen, wilden Burschen von der Ersatzbank reingekommen sind, war das meiner Meinung nach der ausschlaggebende Punkt.“ Luis Schweighofer erhöhte in der 69. und 74. Minute auf 5:0, ehe Matthias Svoboda in der 82. Minute für den 6:0-Endstand sorgte.
Trotz des klaren Resultats wollte Gogic den Auftritt nicht einfach nur abfeiern, sondern auch einordnen. Besonders imponiert hat ihm, mit welcher Haltung seine Mannschaft aufgetreten ist. „An diesem Tag habe ich ganz klar gemerkt, dass unsere Mannschaft unbedingt gewinnen wollte. Da war Herz, Leidenschaft, Kampfgeist, alles vorhanden“, sagte er. Gleichzeitig sieht er noch Aufgaben für die nächsten Wochen. „Leider haben wir trotz der zahlreichen Chancen, die wir herausgespielt haben, noch einiges an Verbesserungspotenzial. Wir müssen im letzten Drittel noch klarer werden mit den Pässen und dann auch in der Chancenverwertung.“ Auch für den Gegner fand er respektvolle Worte und verwies auf die junge Kirchschlager Mannschaft, in der viele Spieler aus dem eigenen Verein kommen. Für den SC Himberg selbst ist der Blick nach diesem 6:0 aber ein sehr klarer. Gogic sprach von einer „richtig guten Qualität“ im Kader, von einer guten Mischung aus erfahrenen und hungrigen Spielern und auch vom gemeinsamen Ziel. „Man merkt einfach, dass die Mannschaft das Ziel des Vereins ganz klar erkennt, und zwar heißt das der Aufstieg in die nächsthöhere Liga.“ Mit sechs Punkten aus zwei Spielen und erneut ohne Gegentor ist der Start jedenfalls gelungen. „Ich bin einfach nur sehr froh, dass wir so einen Start in die neue Saison hinlegen konnten“, sagte Gogic. Aus seiner Sicht kann das Trainerteam nun in Ruhe weiterarbeiten, während die Gier in der Mannschaft mit jedem Sieg weiter wachsen soll.