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"Unser Tormann hat uns im Spiel gehalten" – Breitenau nimmt in Wiener Neustadt hart erkämpfte drei Punkte mit

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Fortuna Wiener Neustadt II
SVg Breitenau

In der Gebietsliga Süd/Südost hat die SC Fortuna Wiener Neustadt II gegen die SVg Breitenau/Schwarzau mit 0:2 verloren. Für Breitenau-Trainer Levent Sengül war es allerdings kein glatter Auswärtssieg, sondern ein Abend, an dem seine Mannschaft lange leiden musste. "Wir haben nicht unseren besten Tag gehabt", sagte er nach dem Spiel, sprach von einem "sehr hart erarbeiteten Sieg" und hob vor allem den eigenen Tormann hervor.

Fünf Bälle in Gelb/Violett auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Breitenau tut sich lange schwer

Breitenau kam zwar mit drei Punkten nach Hause, doch der Trainer machte keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft weit von ihrem besten Auftritt entfernt war. "Wir haben nicht unseren besten Tag gehabt", sagte Sengül, der den Gegner ausdrücklich hervorhob: "Der Gegner ist sehr jung, sehr spritzig und giftig. Er war schwer zu bespielen." So blieb die Partie bis zur Pause beim 0:0, und auch danach war für die Gäste nichts selbstverständlich. Als entscheidenden Moment nannte der Breitenau-Coach den verschossenen Elfmeter der Fortuna. Aus seiner Sicht war die Szene klar: Nach einem zunächst ungefährlichen Ball Richtung Strafraum war plötzlich ein Angreifer vor dem Tormann, der zunächst klärte, ehe ein Breitenauer Spieler den Gegenspieler am Fuß traf. "Es war ein Elfmeter", sagte Sengül offen. Umso größer war aus seiner Sicht das Glück, dass der Gastgeber diese große Möglichkeit ungenutzt ließ.

Pirollo bricht das 0:0, Marzinger macht spät alles klar

Diese vergebene große Chance hielt die Partie offen, bis Breitenau in der zweiten Halbzeit doch den entscheidenden Treffer fand. In der 68. Minute war es Raphael Pirollo, der das 0:1 besorgte und damit eine zähe Begegnung erstmals in Richtung der Gäste lenkte. Sengül gefiel dabei vor allem die Art und Weise des Angriffs: "Das erste Tor war sehr schön herausgespielt." Weil Fortuna Wiener Neustadt II weiter unangenehm blieb, brachte die Führung aber noch keine echte Ruhe. Erst tief in der Nachspielzeit fiel die endgültige Entscheidung. Marcus Marzinger stellte in der 94. Minute auf 0:2, nachdem die Heimischen laut Sengül "hinten alles aufgemacht" hatten. "Das zweite Tor war dann eine Kontergelegenheit, und die haben wir zum Glück genutzt", fasste der Trainer diese späte Szene zusammen.

Viel Lob für den Gegner, klare Worte an die eigene Mannschaft

Dass Breitenau am Ende überhaupt ohne Gegentor blieb, schrieb der Trainer vor allem seinem Schlussmann zu. "Unser Tormann hat uns im Spiel gehalten mit ein paar sehr guten Rettungstaten", sagte Sengül und legte nach: "Für die drei Punkte können wir uns bei ihm bedanken." Gleichzeitig wollte er den Sieg nicht schöner reden, als er aus seiner Sicht war. Er sprach von einem "sehr hart erarbeiteten Sieg" und betonte, dass seine Elf über die gesamten 90 Minuten kämpfen musste. Auch für Fortuna fand er lobende Worte: Die junge Mannschaft sei "lauffreudig" gewesen, habe "nie aufgegeben" und ihre Aufgabe "sehr gut gemacht". Diskussionen rund um die Leitung der Partie gab es für ihn nicht, im Gegenteil: "Die Schiedsrichterleistung war sehr gut." Mit nun sechs Punkten aus drei Runden nimmt Breitenau die Zähler gerne mit, weiß aber auch, was folgen muss. "Natürlich war es wichtig, dass wir die 3 Punkte mitnehmen. Aber wir müssen uns steigern, das ist Fakt. Da muss jetzt eine Reaktion kommen von der Mannschaft", sagte Sengül. Er ist aber überzeugt, "dass wir nächste Woche anders auftreten und die nächsten drei Punkte einfahren".

Gebietsliga Süd/Südost: Fortuna Wiener Neustadt II : Breitenau - 0:2 (0:0)

  • 94
    Marcus Marzinger 0:2
  • 68
    Raphael Pirollo 0:1