In der Gebietsliga Süd/Südost hat SC Sommerein das Heimspiel gegen ASV Vösendorf mit 2:1 gewonnen. Nach einem schwierigen Beginn schlugen die Gastgeber innerhalb von zwei Minuten zu und verteidigten den Vorsprung danach mit viel Geschlossenheit. Co-Trainer Dominik Gotschy führte den Sieg vor allem auf die kompakte Defensivarbeit und die saubere Chancenverwertung zurück.

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Der Abend begann für Sommerein zunächst nicht so, wie man es sich nach dem guten Saisonstart vorgestellt hatte. Dominik Gotschy sprach von einem „schwierigen Start“ und sagte offen: „Wir haben nicht unbedingt einen guten Start erwischt.“ Vösendorf hatte nach seiner Einschätzung in den ersten 25 bis 30 Minuten mehr Ballbesitz und damit zunächst auch etwas mehr vom Spiel. Wirklich gefährlich wurde der Gegner dabei aber nicht. Sommerein arbeitete sich nach und nach hinein, wurde sicherer und schlug dann genau in jener Phase zu, in der die Partie zu kippen begann. Aus der ersten echten Möglichkeit entstand die Führung, und nur kurz darauf legten die Gastgeber sofort nach.
Der Doppelschlag in der 25. und 27. Minute gab dem Spiel schließlich seine Richtung. Zunächst landete der Ball nach einer Aktion über die linke Seite am Elfmeterpunkt, wo Michael Nikolic zum 1:0 verwertete. Wenig später erhöhte Jonas Kürner nach einem Freistoß aus dem Halbfeld auf 2:0, wobei Gotschy die Szene als „akrobatisch“ beschrieb, weil der Abschluss an der zweiten Stange mit einem Seitfallzieher gelang. Für den Co-Trainer war das ein wesentlicher Punkt des Abends, weil Sommerein diesmal seine wenigen Möglichkeiten sofort nutzte. „Heute war auch die Chancenauswertung wirklich tadellos“, sagte Gotschy, und genau das spiegelte die 2:0-Pausenführung auch wider.
Nach dem Seitenwechsel wurde es durch den Anschlusstreffer von Soma Sarosi in der 61. Minute noch einmal enger. Auch Gotschy räumte ein, dass der Gegner danach „noch einmal Überwasser“ bekam und diese Phase nutzte, um mehr Druck aufzubauen. Trotzdem blieb Sommerein ruhig und hielt an jener kompakten Spielweise fest, die den Co-Trainer schon in den letzten Wochen überzeugt hatte. Besonders deutlich fiel seine Einschätzung in der Defensive aus: „Wir waren als Mannschaft so kompakt gestanden und haben wirklich alles so gut wegverteidigt.“ Den Gegentreffer ordnete er als unübersichtliche Standardszene ein, in der der Ball irgendwie durchrutschte und ins lange Eck kullerte. Darüber hinaus erinnerte er sich „an keine zwingende Torchance für den Gegner“.
Dass Vösendorf über längere Phasen den Ball hatte, wollte in Sommerein dennoch niemand wegdiskutieren. Gotschy beschrieb, dass die Gäste von hinten mit kurzen Pässen aufbauten und immer wieder mit weiten Diagonalbällen auf die linke Seite verlagerten. Vor allem in der ersten Halbzeit gelang das nach seiner Ansicht auch ordentlich. Der Unterschied lag für ihn aber woanders: „Wir waren einfach kompakter und geschlossener.“ Dazu kam eine Stärke, die sich laut Gotschy durch die ersten sechs Runden zieht. „In sechs Spielen haben wir in jedem Spiel ein Tor nach Standard gemacht“, sagte er und unterstrich damit, warum Sommerein derzeit so schwer zu bespielen ist. Ganz fertig ist die Mannschaft für ihn trotzdem noch nicht, weil sie in der Schlussphase manche Situationen „besser fertig spielen“ kann. Der 2:1-Heimsieg passt dennoch genau zu dem Bild, das der Co-Trainer von seiner Mannschaft zeichnete: wenig zugelassen, vorne effizient und als Einheit sehr stabil.