Nach dem Duell von TSV Meisl Grein mit SG Waidhofen/Ybbs in der Gebietsliga West ordnete Eimantas Valaitis die Lage klar ein. Er sprach von einer intensiven, zweikampfbetonten Partie mit vielen langen Bällen, in der beide Seiten auf Sieg spielten. Ein 0:0 wäre aus seiner Sicht möglich und angemessen gewesen. Dass es am Ende 0:2 hieß, schmerzt – dennoch richtet sich der Blick bereits auf die nächste Aufgabe. Strittige Szenen wollte er nicht vertiefen; entscheidend seien die kleinen Unterschiede gewesen: präzisere Pässe und bessere Entscheidungen beim Gegner, während seine Mannschaft in engen Duellen und in der Luft zu oft die falschen Optionen wählte.

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Valaitis zeichnete ein klares Bild vom Charakter des Matches: „Das Spiel war intensiv, mit vielen langen Bällen und zahlreichen Zweikämpfen. Beide Teams wollten gewinnen; ein typisches 0:0 wäre möglich gewesen.“ Seine Wahrnehmung betonte die hohe Physis, das Tempo und die enorme Laufarbeit auf beiden Seiten: „Die Intensität war bei beiden Mannschaften hoch – kämpferisch wie läuferisch.“
Mit Blick auf Entscheidungsfindung und Präzision wurde der Trainer deutlich: „Es waren die kleinen Dinge: Waidhofen hat mehr gute Pässe gespielt und die besseren Entscheidungen getroffen. In engen Duellen, vor allem in der Luft, haben wir zu oft die falsche Wahl getroffen – das hat uns am Ende gekostet.“ Der Spielverlauf lieferte dafür konkrete Anknüpfungspunkte: In der 28. und 37. Minute traf Karim Sallam für Waidhofen/Ybbs zum 0:1 und 0:2. Valaitis’ Fazit zum Kräfteverhältnis blieb nüchtern: „Ein 0:0 wäre für mich in Ordnung gewesen.“
Rahmenbedingungen spielten mit hinein: „Wir hatten ein paar Spieler, die verletzt waren oder aufgrund von Karten fehlten – das hat unseren Kader beeinflusst.“ Zu Standardsituationen gab es aus seiner Sicht keine besonderen Auffälligkeiten („Nein.“). Strittige Szenen wollte er nicht kommentieren: „Von meiner Seite ist das schwer zu beurteilen.“ Kurz vor Schluss kam noch eine personelle Note auf der Gegenseite hinzu: In der 90. Minute sah Waidhofen/Ybbs’ Florian Schleindlhuber Gelb/Rot. Den Blick richtet Valaitis nun klar nach vorne: „Natürlich schmerzt diese Niederlage, aber wir müssen nach vorne schauen. Das nächste Spiel ist wichtig, die Tabelle ist eng, und wir konzentrieren uns voll darauf.“