Spielberichte

SC Herzogenburg siegt 3:2 – Horst Giller: „Verdient, aber am Ende hektisch“

SC Herzogenburg
SV Blindenmarkt

In der Gebietsliga West traf der SC Herzogenburg auf den SV Union Raika Blindenmarkt. Im Mittelpunkt stand Trainer Horst Giller, der nach einem ereignisreichen Spiel von einem insgesamt verdienten 3:2-Erfolg sprach, der „ein bis zwei Tore höher“ hätte ausfallen können. Zugleich betonte er die hektische Schlussphase mit vielen hohen Bällen in den eigenen Strafraum. Herzogenburg kontrollierte über weite Strecken das Geschehen, ließ jedoch Chancen liegen und war bei Standards gefordert – am Ende überwog die Erleichterung, den Vorsprung über die Linie gebracht zu haben.

Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

Image by StockSnap from Pixabay

Überlegenheit mit Anlauf: Viele Aktionen, klare Momente

Die Partie war offensiv geprägt, mit hohem Tempo und zahlreichen Strafraumszenen. „Herzogenburg hatte viel mehr Möglichkeiten“, hielt Giller fest und erinnerte an eine frühe Großchance: „Erste Halbzeit, klare Chance auf eins zu null. Stürmer alleine auf den Tormann – und angeschossen.“ Kurz darauf fiel die Führung: In Minute 22 brachte Martin Schlossar Herzogenburg mit 1:0 in Front. Die Antwort der Gäste folgte prompt: Nur drei Minuten später glich Jakub Balaz nach einer Ecke zum 1:1 aus. Trotz des Ausgleichs blieb seine Mannschaft tonangebend, mit viel Kontrolle im Aufbau und konsequenten Tiefenläufen.

Standards als Risiko, Effizienz als Auftrag

„Das erste Gegentor fiel nach einem Eckball – Standardsituationen waren wieder sehr gefährlich“, so Giller. Für die kommende Woche formulierte er eine klare Agenda: „Standards besser verteidigen, Torchancen noch konsequenter nutzen.“ Unmittelbar vor der Pause stellten die Gastgeber die Weichen erneut auf Sieg: In der 45. Minute traf Daniel Borovsky zum 2:1 – die Führung passte zum Spielverlauf. Individuelle Auszeichnungen wollte Giller nicht hervorheben: „Grundsätzlich war die Mannschaftsleistung sehr konstant und gut.“ 

Hektik in der Schlussphase – Ruhe bewahren und durchziehen

Der Wiederbeginn bestätigte die Herzogenburger Linie: In der 47. Minute erhöhte Drinor Kajtazi auf 3:1. Blindenmarkt blieb jedoch gefährlich, suchte in der Schlussphase vermehrt hohe Zuspiele und brachte die Hausherren mit Flanken und zweiten Bällen nochmals in Bedrängnis. Passend dazu der späte Anschlusstreffer: In der 89. Minute verkürzte Nicolae-Petrisor Pop auf 3:2 und sorgte für Nervenflattern. Herzogenburg hielt dagegen, verteidigte die Hereingaben entschlossen und brachte die Führung über die Zeit. Fazit aus Gillers Sicht: Der Sieg war sichtbar verdient – und die Hausaufgaben für die Trainingswoche sind klar definiert: Standards entschlossener wegverteidigen und die Vielzahl an Chancen konsequenter verwerten.

Gebietsliga West: Herzogenburg : Blindenmarkt - 3:2 (2:1)

  • 89
    Nicolae-Petrisor Pop 3:2
  • 47
    Drinor Kajtazi 3:1
  • 47
    Daniel Borovsky 2:1
  • 25
    Jakub Balaz 1:1
  • 22
    Martin Schlossar 1:0