Im Aufeinandertreffen der Gebietsliga West zwischen ASK Loosdorf und FC Leonhofen sprach Christoph Koppensteiner über Derbystimmung, sechs Ausfälle und eine Elf, die mit Fortdauer zulegte. Nach der Niederlage in Mauer war die Reaktion zentral; am Ende stand ein klarer 5:1‑Sieg, den Koppensteiner als leistungsgerecht einordnet und der die Tabellenführung festigt. Der Trainer lobte besonders die jungen Spieler und stellte klar, dass Effizienz bei Standards weiter ein Thema bleibt.

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Aus Koppensteiners Sicht spiegelte die Entwicklung auf dem Rasen den Ausgang treffend wider: „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wider – auch in dieser Höhe. In der ersten halben Stunde hatten wir zwei gute Chancen, die wir nicht genutzt haben. Vor der Pause haben wir dann zum 1:0 getroffen; das war leistungsgerecht.“ Zuvor hatte Loosdorf per Latten-Kopfball angeklopft. Sein Eindruck zur ersten Hälfte: „Leonhofen hatte für mich in der ersten Halbzeit keine wirklich konkrete Chance.“ Den Durchbruch markierte Marco Moser in der 35. Minute zum 1:0, mit dem es auch in die Kabinen ging.
Nach Wiederbeginn erhöhte Constantin Scharner in der 62. Minute auf 2:0. Leonhofen meldete sich zwar zurück, Nikolaus Weinfurter stellte in Minute 72 auf 2:1. Koppensteiner ordnete die Phase klar ein: „Das 2:1 haben wir schlecht verteidigt. Da wurde es für ein paar Minuten etwas hitziger, aber mit dem 3:1 für uns war die Partie entschieden.“ Das zitierte 3:1 folgte prompt: Hemad Akbari traf in der 78. Minute und stellte die Weichen endgültig. In der Schlussphase legten die Gastgeber nach: Patrik Chrenko erhöhte in Minute 85 auf 4:1, Oskar Haberl setzte in der 91. Minute den Schlusspunkt zum 5:1. Koppensteiners Eindruck eines reifen Auftritts deckte sich damit mit dem Verlauf auf dem Platz.
Neben der sportlichen Linie prägten Rahmenbedingungen den Abend. „Es war Derbystimmung, einige Leute am Platz, und wir sind geschwächt in diese Partie gestartet. Wir hatten sechs Ausfälle durch Sperren und Verletzungen. Weil unsere Mannschaft so noch nie zusammengespielt hat, war es anfangs ein kleines Abtasten. Mit Fortdauer des Spiels sind wir sehr gut reingekommen und haben uns mit der Aufgabe gesteigert.“ Die personellen Rochaden öffneten Chancen für Talente: „Es war eine geschlossene und gute Mannschaftsleistung. Unsere jungen Spieler, die in die Mannschaft gerückt sind, haben die Sache sehr gut gemacht, waren länger nicht von Anfang an in der Kampfmannschaft und sind super reingekommen. An den Standards will Loosdorf weiter feilen: „Wir hatten sicher mehr Standardsituationen als der Gegner; da können wir auf alle Fälle noch effizienter sein.“ Nach der Niederlage in Mauer war für Koppensteiner vor allem die Reaktion wichtig, der 5:1‑Sieg festigt die Spitze – und der Plan ist gesetzt, die kommenden Aufgaben mit derselben Überzeugung anzugehen.