Spielberichte

Eimantas Valaitis (Trainer TSV Meisl Grein): "Rabenstein war überall besser"

SC Rabenstein
TSV Grein

In der Gebietsliga West setzte sich SC Rabenstein am Mittwochabend gegen TSV Meisl Grein klar mit 3:0 durch – mit einem Doppelpack von Matej Chorvat und einem Treffer von Vladislav Cicek. Greins Trainer Eimantas Valaitis gratulierte fair und sprach von zu vielen einfachen Fehlern seiner Mannschaft. Rabenstein presste hoch, nutzte die Gelegenheiten, Grein blieb trotz Einsatz ohne Tor. Das Fazit des Litauers fiel deutlich, aber sachlich aus.

Spieler holt zum Eckball aus

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Frühe Führung, Rabenstein setzt den Ton

Rabenstein erwischte den besseren Start und legte die Richtung früh fest. Nach 17 Minuten stand es 1:0, Matej Chorvat brachte die Heimischen in Front. Grein tat sich schwer, Ruhe in die Partie zu bringen, denn die Gastgeber blieben griffig und suchten rasch den Weg nach vorne. In Minute 34 legte Vladislav Cicek das 2:0 nach, zur Pause war die Sache mit dem 2:0-Zwischenstand klar in Rabensteiner Hand. Eimantas Valaitis drückte das ohne Umschweife aus: „Gratulation an den Gegner. Rabenstein war heute in allen Bereichen besser – offensiv, defensiv, im Zentrum. Das 3:0 sagt alles.“ Seine Mannschaft fand bis dahin kaum Lösungen gegen das hohe Anlaufen und die Konsequenz der Hausherren.

Grein sucht den Anschluss, Chorvat schnürt den Doppelpack

Nach dem Seitenwechsel suchte Grein den Anschluss, kam engagiert aus der Kabine und versuchte, einfacher zu spielen. Doch der nächste Nackenschlag folgte in Minute 61: Wieder war Matej Chorvat zur Stelle und stellte auf 3:0 – der Doppelpack war perfekt. Valaitis ärgerte sich weniger über Einsatz oder Laufbereitschaft, sondern über die Entstehung: „Wie in den letzten zwei, drei Partien bekommen wir zu billige Tore, weil wir defensiv nicht clever genug spielen. Ein, zwei Fehler – und der Gegner nützt das sofort.“ Und vorne fehlte die Kaltschnäuzigkeit: „Der Gegner macht auch Fehler, aber wir nützen sie nicht und schießen kein Tor.“ So blieb es am Ende beim klaren Resultat.

„Wille da, aber zu viele einfache Fehler“ – die Sicht des Trainers

In seiner Analyse trennte Valaitis deutlich zwischen Einsatz und Ergebnis. „Wille und Motivation waren da, die Mannschaft probiert es. Spielerisch funktioniert es derzeit nicht, wir machen zu viele einfache Fehler“, sagte der Grein-Coach. Positives wollte er dennoch nicht unter den Tisch fallen lassen: „Positiv ist, dass wir jedes Spiel analysieren, viel Gutes dabei ist und viele Dinge verstanden wurden. Aber ein, zwei schlechte Entscheidungen kosten uns gleich Tore – das ist schade.“ Zum Gegner fand er respektvolle Worte: „Rabenstein spielt zu Hause gut, presst hoch. Das wussten wir, es ist einfach ein gutes Team.“ Auch der Rahmen passte aus seiner Sicht: „Beim Schiedsrichter war alles in Ordnung, da habe ich nichts zu sagen.“

Blick nach vorne: Zusammenhalten für die letzten vier Runden

In der Tabelle steht Rabenstein mit 38 Punkten auf Rang vier, Grein hält bei 14 Zählern auf Platz zwölf – Ausgangslage und Anspruch waren damit klar. Für Valaitis zählt jetzt vor allem der Schulterschluss in der entscheidenden Phase. „Wir müssen als Team, als Familie zusammenbleiben, positiv bleiben. Die letzten vier Runden werden interessant“, betonte der Trainer. Grein will weiter einfacheren Fußball spielen, Fehler minimieren und die eigenen Chancen konsequenter ausspielen.

Die Analyse nach Rabenstein soll dafür die Basis liefern. Der Ton in der Kabine bleibt dabei konstruktiv, denn der Coach stellte klar: Kritik an der Einstellung gibt es keine, gefordert ist mehr Klarheit in den Aktionen – vorne wie hinten.

Gebietsliga West: Rabenstein : TSV Grein - 3:0 (2:0)

  • 61
    Matej Chorvat 3:0
  • 34
    Vladislav Cicek 2:0
  • 17
    Matej Chorvat 1:0