In der Gebietsliga West musste der ASV Ofenbinder Spratzern am Samstag gegen den SVU IPC-Road Mauer Öhling eine 0:1-Heimniederlage hinnehmen. Das frühe Tor von Jonas Rittmannsperger nach 19 Minuten entschied eine über weite Strecken ausgeglichene Partie auf tiefem Geläuf, zur Pause stand es 0:1. Spratzerns Sportlicher Leiter Jochen Hnilicka bilanzierte: "Es war ein ausgeglichenes Spiel auf schwerem, tiefem Boden." Zum Auftritt der Gäste meinte er außerdem: "Der Gegner war gestern sehr defensiv eingestellt."

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Spratzern fand nur langsam in die Partie, was Hnilicka offen ansprach: "Zu Beginn war der Gegner stärker." Mauer Öhling nutzte diese Phase eiskalt und ging in der 19. Minute durch Jonas Rittmannsperger mit 0:1 in Führung. Am Halbzeitstand änderte sich nichts, nach 45 Minuten hieß es 0:1. Der Platz spielte an diesem Tag mit: "Es war ein ausgeglichenes Spiel auf schwerem, tiefem Boden aufgrund der Regenfälle", sagte Hnilicka. Unter diesen Bedingungen suchte der ASV über ruhige Aufbauphasen den Weg nach vorne, blieb engagiert, kam aber zu keinem zählbaren Abschluss – der Rückstand aus der Anfangsphase bestimmte fortan das Bild und zwang die Hausherren zu Geduld.
Für Gesprächsstoff sorgten zwei Entscheidungen rund um die Tore. Hnilicka schilderte den Auslöser des 0:1 so: "Beim Tor des Gegners war der Ball bereits vorher über der Cornerlinie." Gleich danach habe es auf der anderen Seite gejubelt, doch der Treffer zählte nicht: "Im Gegenzug wurde uns ein Tor aberkannt wegen sogenannten Handspiels." Zur Rolle des Gespanns sagte er: "Er hat sich auf den Linienrichter verlassen." Damit blieb es beim knappen Rückstand. Seine Zusammenfassung fiel knapp, aber eindeutig aus: "Zwei strittige Szenen, beide in Verbindung mit einem Tor." Viel mehr Entscheidendes passierte nicht – die Diskussionen begleiteten das Spiel bis zum Schlusspfiff.
Hnilicka wollte seiner Mannschaft nichts vorwerfen: "Unsere Leistung war eigentlich gut. Hat alles gepasst." Dass Mauer Öhling auswärts laut seiner Einschätzung eine schwache Bilanz hat und entsprechend tief stand, ordnete er so ein: "Der Gegner ist auswärts mit einer ganz schlechten Bilanz angereist und war sehr defensiv eingestellt." Am Ende stand dennoch ein 0:1. Ein Blick auf die Tabelle zeigt den Rahmen: Mauer-Öhling hält nach 22 Runden bei 37 Punkten und Platz fünf, Spratzern liegt mit 13 Zählern auf Rang 13.