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"Das 3:1 war der Deckel drauf" – ASK Loosdorf schlägt SC Rabenstein 4:1

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ASK Loosdorf
SC Rabenstein

In der Gebietsliga West hat ASK Loosdorf am Freitagabend gegen SC Rabenstein einen 4:1-Heimsieg geholt. Nach einer engen Anfangsphase brachten zwei verwandelte Elfmeter die Hausherren vor der Pause auf Kurs. Als Rabenstein nach dem Seitenwechsel auf 2:1 verkürzte, wurde es noch einmal offen. Für Trainer Christoph Koppensteiner lag der Knackpunkt aber klar später: "Das 3:1 war der Deckel drauf." Danach ließ Loosdorf nichts mehr anbrennen.

Gestapelte Bälle auf Rasen

Foto von Pedram Raz auf Unsplash

Zwei Elfmeter bringen Loosdorf in Führung

Christoph Koppensteiner beschrieb den Beginn als "eine sehr ausgeglichene Partie" zwischen zwei Mannschaften, die sofort aggressiv in die Zweikämpfe gingen. Große Chancen gab es laut dem Loosdorf-Trainer zunächst kaum, eher "da und da einen Schuss aus der Ferne", der gefährlich werden hätte können. Entscheidend war für ihn, dass seine Mannschaft genau auf diese Art von Spiel vorbereitet war. "Wir wussten, wir treffen auf einen giftigen, aggressiven Gegner. Da mussten wir sofort für die Zweikämpfe bereit sein. Das ist uns gut gelungen", sagte Koppensteiner. Nach 35 Minuten brachte Marco Moser Loosdorf per Elfmeter mit 1:0 in Führung, sechs Minuten später legte Patrik Chrenko ebenfalls vom Punkt nach. "Die ersten zwei Tore waren Elfmeter für uns. Die haben wir souverän verwandelt", sagte der Trainer über jene Phase, in der sein Team das Spiel besser in den Griff bekam und mit einem 2:0 in die Pause ging.

Nach dem 2:1 war die Partie noch einmal offen

Dass damit noch nichts entschieden war, wusste man auf Loosdorfer Seite schon in der Halbzeit. Koppensteiner sagte offen, dass intern genau darüber gesprochen wurde: Rabenstein würde nach dem Seitenwechsel versuchen, schnell zum Anschlusstreffer zu kommen. Loosdorf wollte stattdessen gleich das dritte Tor machen, doch der erste Wirkungstreffer nach der Pause gelang den Gästen. Matej Chorvat verkürzte in der 51. Minute auf 2:1 und brachte die Partie noch einmal in eine heikle Phase. "Zu dieser Phase des Spiels hätte es in beide Richtungen kippen können", sagte Koppensteiner. Dazu kamen Regen und starker Wind, die zweite Halbzeit laut dem Loosdorf-Trainer zusätzlich unruhig machten. Über den Gegner verlor er trotz der Niederlage kein schlechtes Wort: "Rabenstein ist eine sehr aggressive Mannschaft, sehr unangenehm zu bespielen. Sie haben eine super Offensive und sind immer für ein Tor gut."

Rülling setzt die Entscheidung, Kerschbaummeier sieht Rot

Die Antwort von Loosdorf kam erst gut zwanzig Minuten später, dann aber genau zum richtigen Zeitpunkt. In der 73. Minute stellte Valentin Rülling auf 3:1 und erzielte damit jenes Tor, das Koppensteiner als Schlüsselmoment des Abends hervorhob. "Der entscheidende Moment war sicher das 3:1 für uns. Danach war die Gegenwehr von Rabenstein nicht mehr so groß", sagte der Trainer. Er beschrieb das Tor als "schön herausgespielte Situation", die Rülling stark ins Eck abschloss. In der 83. Minute sorgte derselbe Spieler endgültig für klare Verhältnisse, als er eine Freistoßflanke zum 4:1 verlängerte. Ganz fertig ist Loosdorf aus Sicht des Trainers trotzdem noch nicht: "Im Spiel mit dem Ball müssen wir noch daran arbeiten, in der einen oder anderen Situation eine bessere Lösung zu finden." In der 93. Minute sah Gabriel Kerschbaummeier noch die Rote Karte. Koppensteiner meinte außerdem, der Unparteiische hätte früher konsequenter durchgreifen müssen, dann hätte man sich die eine oder andere hitzige Situation erspart. Mit vier Punkten aus zwei Spielen steht ASK Loosdorf nach Runde zwei jedenfalls gut da.

Gebietsliga West: Loosdorf : Rabenstein - 4:1 (2:0)

  • 83
    Valentin Rülling 4:1
  • 73
    Valentin Rülling 3:1
  • 51
    Matej Chorvat 2:1
  • 41
    Patrik Chrenko 2:0
  • 35
    Marco Moser 1:0