In der Gebietsliga West hat sich USC Biberbach am Freitagabend mit 3:1 gegen ASV Statzendorf durchgesetzt. Nach einem torlosen ersten Durchgang machte aus Sicht von Co-Trainer Nico Dirnberger vor allem das frühe 1:0 nach der Pause den Unterschied. „Das war dann der Dosenöffner“, sagte er nach einer Partie, in der sich seine Mannschaft erst in das Spiel hineinarbeiten musste.

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Ganz von Beginn an lief die Partie für die Gastgeber nämlich nicht so an, wie sie sich das wohl vorgestellt hatten. Dirnberger machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass die Anfangsphase schwierig war. „In der Anfangsphase war es kein einfaches Spiel für uns. Statzendorf hatte eine sehr gute Möglichkeit, da hat unser Torhüter stark gehalten“, sagte der Co-Trainer. Genau diese Szene blieb für ihn auch als wichtiger früher Moment hängen, weil Biberbach damit zunächst im Spiel blieb. Danach sah Dirnberger seine Mannschaft aber zunehmend besser in der Partie. „Danach waren wir eigentlich spielbestimmend, trotzdem ist es mit 0:0 in die Pause gegangen“, fasste er die erste Halbzeit zusammen. Das 0:0 zur Pause passte damit zu einem Spiel, in dem Biberbach zwar mehr Zugriff fand, sich dafür aber vorerst noch nicht belohnte.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild dann deutlich, und genau diesen Abschnitt hob Dirnberger auch besonders hervor. „Nach der Pause waren wir klar besser“, sagte er, und die Zahlen auf der Anzeigetafel stützten diese Einschätzung rasch. Schon in der 47. Minute brachte Alexander Leutgeb die Hausherren mit 1:0 in Führung. Für Dirnberger war damit der entscheidende Moment der Partie gekommen. Auf die Frage, wann das Spiel in Biberbachs Richtung gekippt sei, antwortete er knapp und eindeutig: „Gleich nach dem 1:0.“ Der Treffer habe die Richtung vorgegeben, meinte der Co-Trainer, und Biberbach blieb danach auf Kurs. In der 57. Minute erhöhte Patrick Hochwallner auf 2:0, ehe Alexander Leutgeb in der 72. Minute mit seinem zweiten Tor des Abends auch den dritten Treffer nachlegte. Aus dem mühsamen ersten Durchgang wurde so nach der Pause ein klarer Heimsieg.
Dass Biberbach das Spiel letztlich so deutlich auf seine Seite zog, führte Dirnberger vor allem auf die mannschaftliche Geschlossenheit zurück. „Es hat heute nur gemeinsam funktioniert. Wir haben uns in die Partie hineingekämpft und das dann gemeinsam erfolgreich bestritten“, sagte er. Gerade weil der Start nicht einfach gewesen sei, habe dieser Zusammenhalt den Unterschied gemacht. Ganz ohne Kritik wollte der Co-Trainer den Auftritt aber trotzdem nicht stehen lassen. Das 3:1 in der 93. Minute, ein Eigentor von Tobias Martin Kirchstetter, gefiel ihm naturgemäß nicht. „Das Gegentor wäre leicht zu verhindern gewesen“, sagte Dirnberger. Es blieb damit der einzige Makel an einem Abend, an dem Biberbach vor allem wegen der klaren Steigerung nach der Pause und wegen des frühen Treffers nach dem Seitenwechsel den Sieg einfuhr. Für den USC stehen damit nach vier Spielen sechs Punkte zu Buche, und aus diesem Sieg dürfte die Mannschaft vor allem eines mitnehmen: Dass sie auch nach einer schwierigen Anfangsphase geduldig bleiben und ein Spiel noch klar auf ihre Seite ziehen kann.