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„Die drei Tore in der ersten Halbzeit waren der Ausschlag“ – SVU IPC-Road Mauer Öhling gewinnt 3:0 in Gottsdorf

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SV Gottsdorf
SVU Mauer-Öhling

In der Gebietsliga West hat SVU IPC-Road Mauer Öhling am Sonntag bei SV Gottsdorf/M./P. mit 3:0 gewonnen und die Basis dafür schon vor der Pause gelegt. Obmann Wolfgang Fehringer sprach nach dem Auswärtssieg von einem „sehr souveränen“ und „sehr erwachsenen“ Auftritt. Für ihn lag der entscheidende Punkt klar in den drei Treffern der ersten Halbzeit und in der Sicherheit, mit der seine Mannschaft den Vorsprung danach verwaltete.

Spieler mit dem Fuß auf dem Ball

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash

Drei Treffer vor der Pause bringen früh Ruhe

Für SVU IPC-Road Mauer Öhling begann die Partie nach den Worten von Wolfgang Fehringer mit einer unangenehmen Szene, weil sich in der Anfangsphase ein Spieler der Gäste verletzte. Der Funktionär hoffte danach, „dass es mit der Verletzung nicht so schwer ist“. Sportlich ließ sich die Mannschaft davon aber nicht aus dem Konzept bringen. Fehringer sprach von einem „sehr souveränen Auftritt unserer Mannschaft“ und davon, dass seine Elf „sehr erwachsen“ gespielt habe. Nach dem 0:1 durch Gregor Schuller in der 28. Minute legte SVU IPC-Road Mauer Öhling vor der Pause noch zweimal nach. Lukas Wöran erhöhte in der 42. Minute auf 0:2, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte stellte Gregor Schuller mit seinem zweiten Treffer auf 0:3. Damit war zur Pause eine klare Richtung vorgegeben, und genau das hob Fehringer auch hervor: „Die drei Tore in der ersten Halbzeit, die ziemlich rasch hintereinander gefallen sind, und die Sicherheit, die die Mannschaft momentan hat, waren der ausschlaggebende Punkt.“

Pressing bringt zwei Tore, Schuller schnürt den Doppelpack

Auch bei der Entstehung der Treffer sah Wolfgang Fehringer viele Dinge, die ihm an seiner Mannschaft gefielen. Das 0:1 beschrieb er als starke Aktion über die Seite. Tobias Hochstrasser zeigte dort nach seinen Worten „eine sehr gute Leistung“ und spielte einen „überragenden Pass zur Mitte“, den Gregor Schuller sauber abschloss. Beim zweiten Tor hob Fehringer vor allem das Verhalten gegen den Ball hervor. Der Freistoß zum 0:2 sei aus dem hohen Pressing von SVU IPC-Road Mauer Öhling entstanden, „das sie sehr gut gemacht haben“. Lukas Wöran verwandelte dann direkt, wobei Fehringer auch sagte, dass dabei „ein bisschen Mithilfe des gegnerischen Tormanns“ dabei gewesen sei, der „sicher durch die Sonne geblendet war“. Noch vor dem Seitenwechsel fiel schließlich das 0:3, und auch da führte die Spur wieder zum Pressing. Fehringer sprach von „wieder einer sehr guten Aktion durch unser Pressing“, die Gregor Schuller „von knapp achtzehn Metern sehr gut abgeschlossen hat“.

Nach der Pause besser organisierter Gegner, aber kaum etwas zugelassen

Dass die zweite Halbzeit nicht mehr dieselbe Offenheit brachte, ordnete Wolfgang Fehringer ebenfalls klar ein. Er hatte den Eindruck, dass sich SV Gottsdorf/M./P. auf seine Mannschaft eingestellt und sogar das eigene System angepasst habe. Schon zu Beginn habe das phasenweise funktioniert, nach den drei Gegentoren sei der Gegner in Hälfte zwei dann „noch besser organisiert“ gewesen und habe „nicht mehr sehr viel zugelassen“. Trotzdem blieb der Auftritt von SVU IPC-Road Mauer Öhling aus seiner Sicht stabil. Fehringer betonte, dass seine Mannschaft selbst „sehr wenig zugelassen“ und das Spiel „mit sehr viel Übersicht nach Hause gespielt“ habe. Für den Obmann war genau diese Geschlossenheit der große Unterschied zwischen den beiden Teams. „Die Mannschaft hat als Ganzes sehr gut funktioniert“, sagte er, und viel Kritik wollte er nicht finden. Nur „kleine Phasen während des Spiels“ mit dem einen oder anderen Abspiel nannte er als Punkte, die man noch verbessern könne. Insgesamt sei es aber wieder eine „sehr gute Mannschaftsleistung, wo einer dem anderen hilft“, und genau deshalb habe das Ganze „sehr kompakt“ ausgesehen.

Geschlossene Leistung, Lob für den Schiedsrichter und Dank an die Fans

Fehringer blieb auch in seiner Gesamtbewertung bei dieser Linie und stellte den mannschaftlichen Gedanken in den Vordergrund. „Der entscheidende Unterschied des Spiels war, dass wir eine sehr homogene, geschlossene Mannschaft haben“, sagte er. Besonders wichtig war ihm dabei, dass auch personelle Wechsel nichts am Auftritt änderten. „Auch nach den Auswechslungen war kein Unterschied zu sehen, immer sehr souverän, immer eine geschlossene Mannschaftsleistung“, so Fehringer, der darin auch einen Grund sieht, warum SVU IPC-Road Mauer Öhling derzeit „auf einem sehr guten Weg“ ist. Neben seiner eigenen Mannschaft hob er auch den Schiedsrichter hervor. Bei kleinen Fouls auf beiden Seiten habe der Unparteiische immer die Oberhand behalten und „eigentlich eine sehr gute Leistung“ gezeigt. Zum Schluss richtete Fehringer den Blick noch auf die Tribüne und den Gästesektor. Er bedankte sich für die „zahlreiche Mitreise“ der Fans und freute sich darüber, dass es „das erste Mal seit vielen, vielen Jahren wieder Transparente gegeben hat“. Das habe ihn „sehr stolz“ gemacht. Tabellenmäßig steht SVU IPC-Road Mauer Öhling nach zwei Runden nun bei sechs Punkten und damit auf Rang zwei – der 3:0-Sieg in Gottsdorf passt also gut zu der Ruhe, mit der Fehringer seinen derzeitigen Weg beschreibt. Sehr schön ist auch, dass die U23 wieder siegen konnte und ebenfalls bei 6 Punkten hält.

Gebietsliga West: Gottsdorf : Mauer-Öhling - 0:3 (0:3)

  • 47
    Gregor Schuller 0:3
  • 42
    Lukas Wöran 0:2
  • 28
    Gregor Schuller 0:1