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„Wir haben keine Nervosität aufkommen lassen“ – Oberndorf dreht das 0:1 und gewinnt noch klar mit 5:1

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SV Oberndorf
USC Biberbach

In der Gebietsliga West hat SV Weichberger Oberndorf am Samstag gegen USC Biberbach einen 0:1-Pausenrückstand noch in einen deutlichen 5:1-Heimsieg verwandelt. Trainer Ivan Saric sprach danach von einem „klaren und eindeutigen“ Auftritt seiner Mannschaft, die sich trotz Eigentor und langer Wartezeit auf den Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Entscheidend war für ihn, dass Oberndorf dominant blieb, viele Chancen herausspielte und nach der Pause konsequent zuschlug.

Mehrere Fußbälle auf Rasen

Foto: Pixabay

Rückstand zur Pause, dann kippt die Partie klar

Aus Sicht der Gastgeber brachte der Spielverlauf zunächst einen unangenehmen Zwischenstand, obwohl Saric seine Mannschaft über weite Strecken vorne sah. In der 29. Minute geriet Oberndorf durch ein Eigentor von Benjamin Hayden mit 0:1 in Rückstand, zur Pause stand es damit 0:1. Der Knackpunkt aus Sicht des Trainers war aber, dass seine Elf auch in dieser Phase nicht den Faden verlor. Nach dem Seitenwechsel kam dann die Wende, die sich nach seiner Einschätzung längst angekündigt hatte. Blaz Udovcic stellte in der 62. Minute auf 1:1, Daniel Eder legte zehn Minuten später das 2:1 nach. Spätestens danach war Oberndorf endgültig am Drücker. Philipp Penzenauer erhöhte in der 77. Minute auf 3:1 und machte es in der 87. Minute mit seinem zweiten Treffer noch klarer, ehe Lukas Hörlendsberger in der 90. Minute den 5:1-Endstand fixierte.

Saric hebt Ruhe, Energie und klare Aktionen hervor

Der Oberndorf-Trainer sparte nach dem Schlusspfiff nicht mit Lob für seine Mannschaft und hob in seinen Aussagen vor allem die Art und Weise hervor, wie seine Elf mit dem Rückstand umging. „Von Anfang an bis zum Schluss war es eine klare und eindeutige Sache zugunsten von uns“, sagte Saric. Vor allem eines gefiel ihm: „Wir waren weiter in unserem Spiel und haben keine Nervosität aufkommen lassen, obwohl wir sehr lange 0:1 hinten waren.“ Für ihn lag der Unterschied zwischen den beiden Teams nicht nur in den Toren, sondern in der gesamten Haltung seiner Mannschaft. „Wir waren ganz klar und deutlich in unseren Aktionen, hatten gute Energie, gute Leidenschaft und waren sehr proaktiv mit dem Ball“, erklärte er. Genau dieses kontrollierte Auftreten sei für ihn die Basis gewesen, dass aus einem Rückstand am Ende noch ein klarer Heimsieg wurde.

Einwechslungen bringen neuen Schub, die Tore fallen im richtigen Moment

Saric nannte nach dem Spiel mehrere Gründe für den Umschwung und sprach dabei auch die Spieler an, die von der Bank kamen. „Es freut mich für die Game Changer, die reingekommen sind und uns den Sieg eingeleitet haben, so soll das sein“, sagte er. Auch die Treffer selbst ordnete er ausführlicher ein. „Grundsätzlich waren das alles schön herausgespielte Tore“, meinte der Trainer. Den Ausgleich beschrieb er als Elfmeter, beim 2:1 hob er den Umschaltmoment hervor: „Das zweite Tor von Daniel Eder war ein Umschaltmoment, eins gegen eins gegen den Tormann, vorbei und reingeschoben.“ Die weiteren Treffer bezeichnete er als sauber fertig gespielte Angriffe. Dass Penzenauer zweimal traf und Hörlendsberger am Ende noch nachlegte, passte für Saric zu einer zweiten Halbzeit, in der seine Mannschaft die Überlegenheit schließlich auch am Ergebnis deutlich sichtbar machte.

Verdienter Sieg, aber beim Abschluss sieht Saric noch Luft nach oben

So zufrieden Saric mit dem Auftritt auch war, einen Punkt sprach er ganz bewusst an. Aus seiner Sicht hätte Oberndorf die Partie schon deutlich früher in die richtige Richtung lenken können. „Wir hätten in der ersten Halbzeit schon drei, vier Tore machen müssen“, sagte er und machte damit klar, dass ihn trotz des 5:1 nicht alles restlos zufriedenstellte. Genau dort will er mit seiner Mannschaft ansetzen, weil sich Spiele mit einer früheren Belohnung leichter entwickeln würden. Gleichzeitig stellte er den hohen Sieg nicht infrage: „Der Sieg in dieser Höhe ist absolut verdient.“ Den Gegner ordnete er respektvoll ein, ohne ihn kleinzureden. Jede Woche sei schwierig, jeder Gegner habe einen Plan, sagte Saric. Umso mehr gefiel ihm der Auftritt seiner Elf von der ersten bis zur letzten Minute. Sein Schlusswort fiel deshalb knapp, aber deutlich aus: „Gratulation zur heute gezeigten Leistung meiner Mannschaft.“

Gebietsliga West: Oberndorf : Biberbach - 5:1 (0:1)

  • 90
    Lukas Hörlendsberger 5:1
  • 87
    Philipp Penzenauer 4:1
  • 77
    Philipp Penzenauer 3:1
  • 72
    Daniel Eder 2:1
  • 62
    Blaz Udovcic 1:1
  • 29
    Eigentor durch Benjamin Hayden 0:1