Im Kellerduell hat USC kaschütz Rohrbach gegen Purkersdorf mit 0:2 verloren. Die Gäste legten schon vor der Pause mit Treffern von Nico Ploil und Nils Novotny den Grundstein und brachten den Vorsprung danach konsequent über die Zeit. Co-Trainer David Hantschel nannte das zweite Tor einen „wirklichen Brustlöser“ und sah vor allem die lange vermisste defensive Kompaktheit als Schlüssel.

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Purkersdorf hatte nach den Worten von David Hantschel von Beginn an einen klaren Plan. „Wir haben versucht, wenig Räume herzugeben und trotzdem in Umschaltsituationen oder in Kontersituationen Platz zu finden und auch zu kombinieren“, sagte der Co-Trainer nach dem Spiel. Genau aus diesem Ansatz entstand dann auch die frühe Führung. Beim 0:1 in der 17. Minute traf Nico Ploil, nur zwei Minuten später erhöhte Nils Novotny auf 0:2. Für Hantschel war dieses 2:0 mehr als nur der zweite Treffer: „Das war ein wirklicher Brustlöser.“ Gerade weil Purkersdorf solche Spielverläufe zuletzt nicht oft auf seiner Seite hatte, war dieser Doppelschlag früh in der Partie besonders wertvoll.
Mit dem 2:0 im Rücken veränderte sich die Partie nicht im Ergebnis, wohl aber in der Verteilung des Ballbesitzes. Hantschel berichtete, dass Purkersdorf dem Gegner vor allem nach der Pause öfter den Ball überließ. Rohrbach versuchte aus seiner Sicht dennoch alles, um noch einmal heranzukommen. „Ich würde nicht sagen, dass sie sich aufgegeben hätten. Die Köpfe haben sie zu keinem Zeitpunkt hängen lassen. Sie haben weiter versucht, spielerische Lösungen zu finden und die Partie zu drehen.“ Purkersdorf blieb jedoch kompakt und ließ den Vorsprung nicht mehr in Gefahr geraten. Ganz zufrieden war Hantschel trotz des Erfolgs nicht in jedem Punkt. „Luft nach oben ist auf jeden Fall beim Zu-Ende-Spielen unserer Torchancen und im Abschluss“, meinte er. Der Sieg war also klar, aber aus seiner Sicht noch nicht das Ende der Entwicklung.
Im direkten Duell der beiden letzten Teams bekam Purkersdorf genau das auf den Platz, was in den vergangenen Wochen gefehlt hatte. Hantschel sprach von einer Leistung, in der „jeder für das Team und für seine Mitspieler gelaufen ist, Zweikämpfe geführt hat und phasenweise auch richtig gut Fußball gespielt hat“. Vor allem dieser Zusammenhalt machte für ihn den Unterschied. „Wir haben nach langer Zeit wieder mal eine richtig geschlossene Mannschaftsleistung erbracht“, sagte er, und genau das sei der Grund gewesen, warum ein guter Teil des Potenzials diesmal sichtbar wurde. Dazu passte auch, dass das Spiel insgesamt fair verlief. Für Purkersdorf ist dieser 2:0-Erfolg damit mehr als nur ein Ergebnis. Er bringt im Tabellenkeller nicht nur drei Punkte und nun einen Zähler Vorsprung auf Rohrbach, sondern vor allem das Gefühl zurück, dass die Mannschaft mit Geschlossenheit und Ordnung sehr wohl Spiele auf ihre Seite ziehen kann.