Spielberichte

„Wir haben die Chancen leichtfertig vergeben“ – Leonhofen bleibt gegen Rabenstein ohne Tor

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FC Leonhofen
SC Rabenstein

In der Gebietsliga West hat sich FC Leonhofen im Heimspiel gegen SC Rabenstein mit einem 0:0 begnügen müssen. Trainer Joachim Koll sprach nach einer umkämpften Partie von einem gerechten Unentschieden, auch wenn seine Mannschaft aus seiner Sicht die etwas besseren Möglichkeiten hatte. Beide Teams arbeiteten diszipliniert gegen den Ball, Leonhofen fehlte vorne aber die Präzision.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ein Spiel auf Augenhöhe von Beginn an

Von Beginn an war zu sehen, dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstanden. Koll hatte seine Elf zunächst ordentlich im Spiel gesehen und sprach von einem guten Start. "Wir sind ganz gut gestartet. Wir haben nach 17 Minuten die erste Torchance gehabt", sagte der Leonhofen-Trainer nach der Partie. Viel mehr als ein leichtes Chancenplus wollte er daraus aber nicht machen, weil die Begegnung insgesamt eng und umkämpft blieb. Zur Pause stand es folgerichtig 0:0, und auch der Trainer ordnete den Zwischenstand wie später das Endergebnis sehr nüchtern ein: "In Wahrheit war es ein gerechtes Unentschieden, wobei wir schon die besseren Chancen gehabt haben." Dazu passte auch seine Einschätzung, dass die Zuschauer "von beiden Seiten ein gutes Spiel gesehen" hätten, weil beide Mannschaften nicht nur aufs Zerstören aus waren, sondern selbst Fußball spielen wollten.

Hinten kompakt, vorne fehlte der letzte Pass

Gerade gegen den Ball gefiel dem Leonhofen-Coach die Leistung seiner Mannschaft. "Wir waren defensiv sehr kompakt und haben wenig Chancen zugelassen", sagte Koll und beschrieb damit den Kern dieses torlosen Nachmittags ziemlich genau. Rabenstein trat dabei so auf, wie es die Gastgeber erwartet hatten: zweikampfstark, schnell und diszipliniert. "Dass Rabenstein ein sehr guter Gegner ist, haben wir gewusst", erklärte Koll. Weil beide Teams ordentlich arbeiteten und kaum Räume anboten, waren klare Möglichkeiten über weite Strecken rar. Ganz ohne Chancen blieb die Partie aber nicht. Auf Leonhofner Seite kamen Marcel Schiller und Martin Eimer zu Gelegenheiten, bei den Gästen Patrick Springer. Koll sprach davon, dass diese Situationen "leichtfertig vergeben" wurden. Gerade daraus leitete er ab, warum seine Mannschaft am Ende zwar nicht enttäuscht, aber eben auch nicht wirklich zufrieden vom Platz ging.

Kurzer Elfmeteralarm, am Ende bleibt ein gerechtes Remis

Dass die Partie torlos endete, führte Koll vor allem auf die fehlende Effizienz im letzten Drittel zurück. "Der entscheidende Pass oder das präzise Zuspiel hat in der Offensive gefehlt", sagte der Trainer. Gegen einen Gegner wie Rabenstein, der selbst kompakt und diszipliniert auftritt, sei ohnehin klar gewesen, dass nicht viele Möglichkeiten kommen würden. Umso schwerer wog aus Leonhofner Sicht, dass die vorhandenen Chancen ungenützt blieben. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal kurz hektisch, weil es in der 90. Minute Elfmeteralarm gab. Koll wollte daraus aber keine große Geschichte machen. "Kann man geben, muss man nicht geben. In Summe war die Schiedsrichterleistung absolut in Ordnung", sagte er. So blieb es bei einem 0:0, das der Trainer unter dem Strich akzeptierte: "In Summe geht das Unentschieden in Ordnung." Nach neun Runden halten damit sowohl Leonhofen als auch Rabenstein bei 16 Punkten.