In der 1. Klasse Mitte setzte sich die SPG HRVATI am Samstag mit 1:0 gegen den ASK Stoob durch. Den Unterschied machte ein Treffer kurz vor der Pause, Stoob hatte davor und danach gute Phasen, blieb aber ohne Ertrag. Trainer Arnold Landauer brachte es nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: "Das eine Tor hat es ausgemacht." Seine Elf war nach eigener Einschätzung ersatzgeschwächt unterwegs, startete stark, ließ Chancen liegen und musste dem Rückstand hinterherlaufen. "Wir waren in den ersten 25 Minuten klar überlegen", sagte Landauer – doch beim Abschluss fehlte Stoob am Ende die letzte Konsequenz.

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Der Beginn gehörte den Gästen. Arnold Landauer schilderte einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft: "Die ersten 25 Minuten haben wir sehr stark begonnen, wir hätten in Führung gehen müssen." Stoob hatte mehr vom Spiel, gewann Zweikämpfe und suchte früh den Weg nach vorne, doch der Lohn blieb aus. Auf der Gegenseite wartete HRVATI ab und lauerte auf den Moment – und kurz vor dem Halbzeitpfiff war er da. In der 43. Minute traf Mate Honyak zum 1:0. Landauer sah die Szene so: "Sie kamen über rechts und haben schnell nach vorne umgeschaltet." Mit dem Rückstand im Gepäck ging es in die Pause; offiziell stand es zur Halbzeit 1:0.
Nach dem Seitenwechsel lebte die Partie vom Tempo und von Chancen auf beiden Seiten. Stoob blieb am Drücker und suchte den Ausgleich, ohne die entscheidende Lücke zu finden. "In der zweiten Hälfte hat es auf beiden Seiten sehr viele Chancen gegeben", betonte Landauer. Sein Fazit zum offenen Spiel: "Wir hätten den Ausgleich erzielen können, aber HRVATI hätte auch das 2:0 machen können." Es war genau dieses Gefühl, immer knapp dran zu sein, das die Gäste begleitete. HRVATI verteidigte den knappen Vorsprung mit viel Einsatz, Stoob hielt dagegen und blieb aktiv – doch der eine Stoober Treffer wollte an diesem Abend nicht gelingen.
Im Rückblick suchte Arnold Landauer keine Ausreden, nannte aber klare Gründe. "Wir sind ersatzgeschwächt angetreten, es haben einige Leute gefehlt", erklärte der Stoob-Trainer und legte nach: "Wir haben unsere Chancen nicht genutzt – nicht so wie vorige Woche gegen Tschurndorf." Genau diese Effizienz sah er beim Gegner in einer Szene mehr: "Sie waren das eine Tor effizienter." Zur Leitung des Unparteiischen blieb Landauer gelassen: "Bei einigen Abseitsentscheidungen kann man diskutieren, grundsätzlich war die Schiedsrichterleistung in Ordnung." In der Tabelle hält HRVATI nach 27 Runden bei 41 Punkten auf Platz fünf, Stoob steht mit 32 Zählern auf Rang zwölf – und nimmt aus diesem Abend mit, dass Einsatz und Spielanlage passen, aber die Kiste vorne wieder aufgehen muss.