In der 1. Klasse Mitte hat sich SV Antau am Samstag von SPG HRVATI mit 1:1 getrennt. Für die Gäste fühlte sich der Punkt nach dem Spielverlauf eher wie eine verpasste Gelegenheit an. Sektionsleiter Michael Karall verwies auf drei gute Möglichkeiten in der Anfangsphase, die vergebene Großchance in der letzten Minute und eine insgesamt zu schwache Chancenauswertung als Hauptgrund dafür, dass aus dem Remis kein Auswärtssieg wurde.

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Aus Sicht der Gäste begann die Partie mit einer Phase, in der deutlich mehr drinnen gewesen wäre. Karall schilderte den Auftakt so: „Wir hatten in den ersten fünfzehn Minuten schon drei sehr gute Chancen, da hätten wir in Führung gehen müssen.“ Genau dieser verpasste Start zog sich für ihn auch durch die weitere Partie. Denn statt selbst vorzulegen, geriet HRVATI kurz darauf ins Hintertreffen. In der 21. Minute brachte Florian Gold die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Karall sprach dabei von einem bitteren Verlauf: „Mit dem ersten Angriff von Antau haben wir dann das 0:1 bekommen.“ So ging es für die Gäste mit einem Rückstand in die Pause, obwohl sie sich nach eigener Einschätzung schon früher hätten belohnen können.
Nach dem Seitenwechsel arbeitete sich HRVATI zurück in die Partie und kam in der 70. Minute durch Mate Honyak zum 1:1. Damit war das Spiel wieder offen, und in der Schlussphase sah Karall seine Mannschaft sogar näher am Sieg. „Aufgrund der Überzahl waren wir zum Schluss näher am Sieg“, sagte der Sektionsleiter. Vor allem nach dem Ausgleich blieb bei ihm der Eindruck hängen, dass der ganz große Schlag noch möglich gewesen wäre. „Nach dem Ausgleich haben wir noch auf das 2:1 gedrängt und in der allerletzten Minute eine hundertprozentige Chance gehabt. Aber leider ist es nicht gelungen“, fasste er diese Phase zusammen. Genau darin lag aus seiner Sicht der Unterschied zwischen einem ordentlichen Auswärtspunkt und einem möglichen Dreier.
Neben dem Spielverlauf hob Karall vor allem die Reaktion seiner Mannschaft nach dem klaren 0:8 in der vergangenen Runde hervor. „Die Mannschaft wollte sich für die 0:8-Niederlage rehabilitieren, und das ist einigermaßen gelungen“, sagte er. Für HRVATI war das zumindest ein Zeichen, dass die Mannschaft diesmal anders aufgetreten ist und sich wesentlich besser gewehrt hat. Gleichzeitig blieb er bei der zentralen Kritik klar: „Gefehlt hat eine bessere Chancenauswertung.“ Den Gegner erlebte er „wie erwartet“, dazu merkte er noch an, dass die Schiedsrichterleistung „nicht die beste“ gewesen sei und es einige strittige Situationen gegeben habe. Unter dem Strich steht für HRVATI damit ein 1:1, das nach dem späten Druck und der letzten großen Möglichkeit zwar nicht voll zufriedenstellt, nach dem Rückschlag der Vorwoche aber immerhin ein kleiner Schritt in die richtige Richtung sein kann.